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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HARPYIE - Freakshow
Band HARPYIE
Albumtitel Freakshow
Label/Vertrieb metalville/rough trade
Homepage www.harpyien.de
Verffentlichung 18.09.2015
Laufzeit 51:00 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Lasst die "Freakshow" beginnen und ich verspreche Euch, Ihr werdet nicht enttuscht werden, schon beim gleichnamigen Opener war ich fr eine Folk Rock-Band doch echt von der Hrte erstaunt, trauen sie sich sogar, mit Core-Einflssen zu spielen. Das habe ich in der Form auch noch nicht gehrt. Und hier darf man dann auch ruhig mal das Wort "Metal" in den Mund nehmen, dem viele andere Bands aus dem Genre nicht gerecht werden. Kritik vorneweg, auch hier gefllt mir der Schlagzeug-Sound nicht besonders, der gerade in den Gent-lastigen Parts mehr knallen knnte. Es hlt sich aber im Gesamteindruck in Grenzen. Lieder wie "Monster" kommen mit viel Wucht dster durch die Boxen. Das mag der Schreiberling. Geige und Dudelsack bestimmen beim Silberling das Gesamtbild, ohne aber alles zu ersticken. Hach, wenn jetzt noch die Double-Bass knallen wrde, das wre fein gewesen, dem eh schon treibenden Song Elisa htte es gerade in dem Refrain noch einmal ein I-Tpfelchen verpasst. Aber das rasante Geigensolo entschdigt fr einiges. Ich habe bei einem Kollegen gelesen, dass er eine Ballade auf der "Freakshow" vermisst, da kann man mal sehen, wie so ein Review doch immer von der persnlichen Sichtweise beeinflusst wird, das was bei Harpyie von ihm als Schwachpunkt ausgelegt wird, finde ich gerade eine Strke. In diesem Fall htte es nmlich nur den Spielfluss der CD gestrt. Gut gemacht. Auch die Texte gefallen, die immer wieder mit der ntigen Portion Witz durchaus Worte findet, die zum Nachdenken anregen. Ein wenig an Abwechslung fehlt es vielleicht dem Gesang, so klingen die Refrains manchmal etwas sehr hnlich. Anspieltipp ist das schon oben erwhnte "Freakshow" und "Elisa".

Fazit: Solides Album von Harpyie, das mich angesprochen hat.
   
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