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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RIVERS OF NIHIL - Monarchy
Band RIVERS OF NIHIL
Albumtitel Monarchy
Label/Vertrieb Metal Blade / Sony
Homepage www.facebook.com/riversofnihil
Alternative URL riversofnihilpa.bandcamp.com/
Verffentlichung 21.08.2015
Laufzeit 49:32 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Endlich mal wieder guter Tech-Death, ruft mir der CD-Player zu. Schon bei den ersten Klngen des neuen Albums der amerikanischen RIVERS OF NIHIL scheint er zu wissen, dass das 'ne gute Sache wird. Nach inzwischen zehn bis fnfzehn Durchlufen kann ich da auch nur noch Ausrufezeichen hintersetzen. Der Typ hat Recht, "Monarchy" ist eine richtig gute Sache!!!
Nach zuvor zwei EPs und einem Debt legt das Quintett aus Pennsylvania mit "Monarchy" hier nach, nachdem bereits vor zwei Jahren ebenfalls bei Metal Blade der Erstling "The Conscious Seed Of Light" das Licht der Welt erblickte. Und es dauert auch eigentlich gar nicht lange, bis der Funke berspringt und die Platte richtig zndet. Natrlich sind es die blichen Momente, die dem technischen Todesblei beiwohnen, dass man eine gewisse Eingewhnungsphase braucht. Aber RIVERS OF NIHIL schaffen es recht schnell, die Brcke zu bauen und den Hrer in den Bann zu ziehen. Was sich bereits im Intro "Heirless" mit seinen atmosphrischen Spielereien und Harmonien andeutet, zieht sich groflchig durch die komplette Scheibe und verleiht der Nummer einen unglaublich starken Charakter. Hierbei macht es vor allem die Mixtur aus allen Teilnehmern. Snger Jake Dieffenbach hat ein ordentliches Organ, was nicht berpowert, die Gitarren finden eine gute Mischung zwischen Gojira und The Red Chord, das Schlagzeug sorgt fr die vielen und eigentlichen Taktspielereien und der Bass ist eine wahre Wonne mit seinen stndigen Untermalungen, die mal flieend, mal slappend erscheinen. Mgen die ersten beiden Stcke nach dem Intro zu Beginn vielleicht auch nicht sonderlich aufregend erscheinen, sptestens mit dem berhit "Sand Baptism" wird noch mal eine ordentliche Schippe draufgelegt und sptestens hier sollte auch jeder verstanden haben, was mit Atmosphre und Stimmung gemeint ist. Der Song beeindruckt nicht mit Geschwindigkeit sondern mit purer Abstimmung aufeinander, dabei aber nicht berfordernd, sondern lediglich ausgefeilt. hnlich sieht es auch mit dem zweiten Schmankerl auf dem Rundling aus. Gegen Ende findet sich dort das Instrumental "Terrestria II Thrive", das in Zgen sogar ein kleinwenig an Scale The Summit erinnert, und ebenfalls mit seinen flchigen Sounds im Zusammenspiel mit den xten einfach nur Gnsehaut produziert. Gleichzeitig heit das aber nicht, dass sich dazwischen bis auf die beiden Tracks nur halbgare Songs befinden. Der Titelsong "Monarchy" oder "Circles In The Sky" sind da durchaus hnlich berzeugend.
Mit ihrem Sophomore haben RIVERS OF NIHIL einen mehr als bleibenden Eindruck hinterlassen und fr mich eine der berraschungsscheiben des bisherigen Jahres abgeliefert. Tech-Death-Jnger, die Wretched genauso abfeiern wie Gojira, All Shall Perish und Ulcerate, werden mit "Monarchy" eine Menge Spa haben.
   
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