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24. April 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LIGHTNING - Road To Ninja
Band LIGHTNING
Albumtitel Road To Ninja
Label/Vertrieb Sonic Revolution/Soulfood
Homepage www.ironchino.jp
Verffentlichung 11.09.2015
Laufzeit 46:15 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Die Japaner stehen ja total auf den deutschen Power Metal la Gamma Ray oder Helloween. Aus dem Land der untergehenden Sonne waren mir bisher nur Loudness als Metal Band bekannt, sieht man mal von der Schwachmaten-Combo Baby Metal ab, die bei mir nicht als ernst zu nehmender Act zhlt. Lightning kommen aber ebenfalls aus Japan und kokettieren auf ihrem 5. Album mit ihrer Herkunft, sowohl beim Cover als auch beim Titel. Auch im Booklet und auf der Rckseite wurde der Fnfer mit Samurai-Schwertern bewaffnet und in Kmpfer Outfits abgelichtet...total albern und kindisch! Kaum zu glauben, dass Lightning in ihrer Heimat sogar relativ erfolgreich sein sollen, so sagt es jedenfalls die beiliegende Info.
Musikalisch wird leider ebenfalls wenig Aufregendes geboten. Double Bass Nummern wie "Raise The Sun" oder "Destiny Destination" wechseln sich mit Midtempo-Gefudel ("Far Away") ab, beides mit Trallala-Melodien versehen, die man unmittelbar nach dem jeweiligen Song schon wieder vergessen hat. Dazu ein Gesang, der in meinen Ohren einfach nur nervig und gepresst klingt. Der seltsame Dialekt tut sein briges. Mir ist jedenfalls klar, warum die Japaner unsere genannten Bands so verehren. Weil sie nmlich einzigartig klingen und es gar nicht so einfach ist, diesen Sound einfach mal so nachzuffen! Die unterirdische Produktion tut auch nichts zum Gelingen bei, da rettet auch ein kurzer Gastauftritt von Michael Bormann nichts mehr.
   
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