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22. April 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

POP EVIL - Up
Band POP EVIL
Albumtitel Up
Label/Vertrieb Rsk Entertainment Ltd /Soulfood
Homepage www.facebook.com/popevil
Verffentlichung 21.08.2015
Laufzeit 45:40 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Es ist etwas mehr als ein Jahr her, dass Pop Evil mit "Onyx" einen echten Knaller raus gehauen haben. Nun stehen sie mit dem Nachfolgealbum "Up" schon wieder bereit. Pop Evil verknden auf ihrem Infoblatt: "Jetzt ist die Zeit fr uns gekommen, zu beweisen, dass wir kein One Hit Wonder sind, dass wir nicht einfach nur Glck hatten." Tja, das ist nach meinem Geschmack krftig in die Hose gegangen. Htte man sich doch nur mit dem zweiten Album mehr Zeit gelassen. Ihr merkt, ich bin sehr enttuscht von der Scheibe. Dabei habe ich die Jungs noch vor 2 Wochen in einem Review zum Album von "The Bloodline" mit dem Titel "We Are One" gelobt. Man solle sich doch bitte an den Jungs von Pop Evil ein Beispiel nehmen, was Kreativitt und den eigenen Spielcharakter angeht. Da war ich wohl etwas voreilig, denn alles was den Vorgnger "Onyx" ausgemacht hat, ist verloren gegangen. Man spielt den gleichen weichgesplten Kram wie alle anderen und fllt dem Mainstream zum Opfer. So klingt man dann eben wie "The Bloodline" oder hat im Vergleich sogar noch mehr an Hrte verloren. Klar, das Album ist fett produziert und auch der Gesang ist wieder absolut erstklassig, aber man hat sich von "Onyx" einfach zu weit entfernt. Was andere der Band als Kreativitt bescheinigen, sehe ich als Rckschritt, weil man sich eben nicht mehr musikalisch absetzen kann. Die "Uhhhhsss" und "Ohhhhhs" in den Refrains, die in manchen Liedern als Chorgesang eingesetzt werden, wie z.B. bei dem Opener "Footsteps", sind zum Abgewhnen. Das alleinige Ziel ist lediglich, radiotauglicher zu werden. Sicher wird man mit den Songs noch den ein oder anderen Charteinstieg verbuchen knnen, besonders mit der Ballade "If Only For Now" und man erfllt damit sicher seinen Anspruch, kein One Hit Wonder zu sein, aber der Preis, den sie dafr bezahlt haben, ist nichts anderes als ihre musikalische Seele. So Kracher wie "Boss's Daughter" oder "Goodbye My Friend" sucht man leider vergeblich auf dem neuen Silberling.

Fazit: Fett produziert, gut eingespielt, ohne Frage. Und fr Leute, die auf den typischen U.S. Metal stehen, sicher ein Antesten wert. Leute, die auf eine zweite "Onyx" gehofft haben, werden aber nicht glcklich mit der CD werden.
   
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