Navigation
                
25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SKELETAL REMAINS - Condemned To Misery
Band SKELETAL REMAINS
Albumtitel Condemned To Misery
Label/Vertrieb FDA Rekotz / Soulfood
Homepage www.facebook.com/skeletalremainsdeathmet...
Alternative URL skeletalremains.bandcamp.com/
Verffentlichung 07.08.2015
Laufzeit 37:05 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 11 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Old Skull Fucking Death Metal! Mit keiner anderen Silbe knnte man die amerikanischen SKELETAL REMAINS besser beschreiben. Wenn ich "Condemned To Misery" hre, bin ich wieder 10 Jahre alt und stehe im Keller meines Onkels, der sich damals den gesamten Unterbau unter dem Haus seiner Eltern in eine einzige geile Metalhhle verwandelt hat. Es riecht nach Putz, ein bisschen Schimmel, Leder, an der Wand hngt ein Poster von "Eye Of The Beholder", in einer Ecke liegen Tittenmagazine auf dem Tisch und es luft grundstzlich solche Musik, wie sie die Jungs aus Alaska auf ihrer zweiten Platte darbieten. Dstere alte Schule, die den Moder aus allen erdenklichen Poren presst, was nicht nur mchtig authentisch wirkt, sondern auch riesigen Spa macht. Dabei ist es aber auch vor allem diese Authentizitt, die "Condemned To Misery" diesen Charme und Zauber verleiht und mit einer ordentlichen Halbwertszeit versieht. Denn bei aller Liebe fr die alte Schule ist das musikalisch, auch wenn es noch so viel Spa macht, keine Offenbarung. Da haben in diesem Jahr andere Kapellen wie Discreation oder auch Obscure Infinity ganz andere Duftmarken hinterlassen. Das soll aber auf der anderen Seite die Leistung von Chris Monroy - dem einen oder anderen vielleicht bekannt durch seine Axtschwingerei bei den Thrashern Fueled By Fire - und seinen Mitstreitern nicht schmlern. Das rudige Organ, mit dem sich Monroy durch die Lieder kotzt, verleiht der Chose schlielich den richtigen Anstrich. Und Melodien, wenn auch nicht in Hlle und Flle, gibt es trotzdem, ebenso wie die Band auch immer wieder bemht ist, mit Hilfe verschiedener Tempi Abwechslung hereinzubringen. So kann man auf dem Eisen auch keinen Song in die Kategorien "langsam", "schnell" oder hnliches verorten. Denn beinahe in jedem Stck gibt es Passagen, wo das Tempo teils bis zum blasten angezogen wird und ebenso Versatze, die schleppend-groovig eingesetzt werden. So trgt auch die Vielseitigkeit dazu bei, die Spannung auf "Condemned To Misery" hochzuhalten.
SKELETAL REMAINS haben drei Trmpfe: Sie sind true!!!, glaubwrdig und die Mucke macht einfach Spa. Dadurch, dass die Truppe null aufgesetzt wirkt, kann man einen gewissen Aspekt von Uninspiriertheit locker ignorieren und einfach auch die guten alten Zeiten mal wieder feiern. Prost!
   
<< vorheriges Review
CROWN OF THORNZ - Nothing But Tragedy (7-Inch)
nchstes Review >>
CAROUSEL - 2113


 Weitere Artikel mit/ber SKELETAL REMAINS:

Zufällige Reviews