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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

METABOLIC - Eraser
Band METABOLIC
Albumtitel Eraser
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.facebook.com/metabolicmetal
Verffentlichung 30.05.2015
Laufzeit 48:00 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Floyd, seines Zeichens Snger der Thrash Metal Band Metabolic, schickte uns zur Begutachtung ihr eigenproduziertes Debtalbum zu. Hier mein Urteil fr My Revelations ber den Silberling namens Eraser: Ich wei nicht genau, was ein "Wargasm" ist, aber das gleichnamige Stck treibt den Oldschool-Thrash-Sound schon einmal ordentlich nach vorne und macht richtig Laune. Auch ber mangelnde Kreativitt kann man in den ersten Minuten nicht meckern. "Wargasm" wird durch einen schnen Clean-Part aufgelockert und endet wieder in guter alter Thrash-Manier. Auch der zweite Song, "Invaders In Position" stampft gut nach vorne, sodass die Platte nichts an Geschwindigkeit einbt. Das Riff ist sehr erdig und bleibt auch gut in den Gehrgngen kleben. Fronter Floyd, der sowohl helle Screams, den klassischen Trash-Gesang als auch tiefe Growls beherrscht, kann man bereits in den ersten Minuten der Platte einen guten Job attestieren. Handwerklich kann man den Dresdnern auf dem 50-mintigen Werk auch instrumental keinen Vorwurf machen, obwohl ich bei den bergngen den Eindruck hatte, dass sie nicht immer ganz auf den Punkt spielen. Es ist aber noch im grnen Bereich, sodass dieses nur als Hinweis und nicht als Kritikpunkt gemeint ist. Mehr Bauchschmerzen macht mir der Sound. Selbstverstndlich handelt es sich hier um eine selbst aufgenommene CD, weshalb man mit den Jungs nicht allzu hart ins Gericht gehen sollte, aber ich muss leider auch sagen, dass ich dieses Jahr an Eigenproduktionen schon besseres auf dem Schreibtisch hatte. Der Sound ist etwas zu dumpf und basslastig und das Schlagzeug klingt manchmal mehr nach einem Schuhkarton als nach fetten Kesseln. Die durchaus gut gemachten zweistimmigen Gitarrensoli gehen leider zu oft unter und trben somit ein wenig das Hrvergngen.

Fazit: Metabolic hat ein schnes Debtalbum herausgebracht, das seinen Zweck erfllt und durchaus Lust auf die Band macht. Live sicher ein Erlebnis, da die Lieder gut sind. Wenn die Band in der Lage ist unter besseren Aufnahmebedingungen zu arbeiten, besitzt man sicher das Potenzial fr einen guten Longplayer. P.S.: Lied Nummer 6 "Negative" macht seinem Namen leider alle Ehre. Das habe ich jetzt einfach mal berhrt. Sorry, ist sicher Geschmackssache, aber das gefllt mir gar nicht.
   
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