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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE BLOODLINE - We Are One
Band THE BLOODLINE
Albumtitel We Are One
Label/Vertrieb Another Century
Homepage www.facebook.com/thebloodlineofficial
Verffentlichung 11.05.2015
Laufzeit 42:15 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 8 von 15 Punkten
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The Bloodline tauchen dieses Jahr zum ersten mal mit ihrem Debt "We Are One" in der Musiklandschaft auf und beginnen den 40-mintigen Long Player gleich mit einem sehr gelungenen Intro, welches sofort Bock auf die Scheibe macht. Auftrag erfllt. Sofort knpft man auch mit voller Energie an das Intro mit dem Opener "We Are One" an. Schon in den ersten Sekunden ist klar, dass der Silberling aus den Staaten, wie nicht anders von "Modern Metal" zu erwarten, fett produziert ist und aus den Boxen kracht. Im weiteren Verlauf ben die Jungs auch kaum was an ihrer Geschwindigkeit ein und glnzen durch eine tolle Eingespieltheit und gute Einzelleistungen. Nach dem ersten Mal hren kam mir sofort der Gedanke, dass ich es bald nicht weit haben werde, als gebrtiger Mendiger, die Jungs live zu sehen, denn ich halte jede Wette, dass sie sich nchstes Jahr im Line Up von Rock am Ring wiederfinden werden. Sie passen perfekt dorthin. Das ist aber auch ein wenig das, was die Musik fr den Metaler an sich fast zu einem No-Go werden lsst, denn obwohl gesanglich und instrumental die richtige Mischung zwischen Hrte und Melodien vorherrscht, wird es dann zwischendurch in den Refrains durch unntige Effekte zu weich gesplt. Das macht die Songs zwar Mainstream-tauglich, aber dadurch kann man sich nicht von vergleichbaren Bands abheben, im Gegenteil. Obwohl "We Are One" ein starkes Album ist, bleibt es im Vergleich, wie z.B. zu Pop Evil zurck, da diese einfach wesentlich kreativer sind. Die Jungs rocken einfach viel mehr und das, obwohl ihnen die Screams und die Hrte fehlen, mit denen man aus Metal-Sicht die Trmpfe bei The Bloodline in der Hand hlt.

Fazit: Tolles Debt, bei dem man als Kufer nicht viel falsch machen kann, wenn man auf fetten "U.S.-Modern Metal-Sound" steht. Man ist auf einem guten Weg, muss aber dringend seine eigene Note hereinbringen, um nicht in der Flut der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Und lasst die Sch***-Effekte raus! Was die Boodliner sich blo bei dem Anfang von "Poisonous" gedacht haben ist ein Rtsel. Das ist ganz gruselig und klingt nach typischem "U.S.-Diskopop". Meine Oma wrde jetzt fragen: "Was ist denn blo los mit euch?!"
   
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