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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BURIAL VAULT - Unity In Pluralism
Band BURIAL VAULT
Albumtitel Unity In Pluralism
Label/Vertrieb Apostasy Records / Edel
Homepage www.burialvault.net/
Alternative URL www.facebook.com/burialvaultband
Verffentlichung 29.05.15
Laufzeit 39:52 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Vor wenigen Monaten hatte ich bereits das Vergngen, mit den Jungs von BURIAL VAULT die Bhne teilen zu drfen. Mit "Unity In Pluralism", der dritten Scheibe der Ostfrieslnder, habe ich jetzt die Mglichkeit, mir den Todesstahl noch mal von der Konserve geben zu lassen.
Lasse ich meinen ersten Eindruck von der Live-Darbietung im Kopf noch mal "paroli laufen", wei ich, warum ich damals nicht so recht einen Zugang finden wollte zum teils vertrackten Death Metal des Quintetts. Eben weil er vertrackt ist und viele kleine Spielereien aufweist, die live einen vernnftigen Sound bentigen, um gehrt und verfolgt werden zu knnen. Da der Sound damals aber lediglich durchschnittlich war, gingen so eben viele Feinheiten unter, denn auf der Platte ergeben und ffnen sich weit mehr Facetten. So merkt man auch schon im Opener "Adopted Creed" anhand der Arrangements, dass die Songs richtiggehend "erarbeitet" wurden. Es gibt diverse Momente, wo man merkt, dass da wirklich gute Jungs zusammensitzen, die sich auch einen Kopf drum machen, wie ihre Musik funktionieren soll. ber die Dauer schieen mir dabei immer wieder zwei Bands in den Kopf: Black Dahlia Murder und Obscura. Dabei sind BURIAL VAULT aber auch immer bemht, eine mglichst eigene Note zu kreieren, was sich zum Beispiel im Stck "Tempestas" zeigt. Mit eher untypischen Gesangseinlagen und Riff-Spielereien wird das Album so auch ein gutes Stck aus der klassischen Death-Ecke herausgeholt. Ebenfalls so gar nicht in das Bild der vertrackten und nackenbrechenden Todeswalze will der Song "The Desired Destination (Seeking For I)" passen, der fr mich auch so etwas wie einen Durchhnger darstellt. Der Gesang zu Beginn der Nummer klingt recht dnn und durch die Langsamkeit des Songs, bei aller Klasse der Instrumentalisten, hrt es sich zu Beginn nach Schlerband an. Zwar zieht die Nummer nach zweieinhalb Minuten merklich an, htte somit aber auch gar nicht erst die Kuschelnummer zu Anfang gebraucht.
Im Kopf bleiben aber vor allem die xte wegen des markanten Klangs und der ausgefeilten Arbeit, die dort reingesteckt wurde. Nicht umsonst wurden Bass und Gitarren so dermaen ins "Schaufenster" gestellt und in den Vordergrund gerckt. Insgesamt haben BURIAL VAULT mit "Unity In Pluralism" ein absolut ansprechendes Album fr Tech-Death Fans geschrieben, was aber zeitweise beim Niveau ein kleinwenig schwankt. Durch die vielen guten Momente kann man da aber locker drber hinweg sehen.
   
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