Navigation
                
21. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ERED - Night Of Eternal Doom
Band ERED
Albumtitel Night Of Eternal Doom
Label/Vertrieb War Anthem Records / Soulfood
Homepage ered.bandcamp.com/
Alternative URL www.facebook.com/eredofficial
Verffentlichung 29.05.2015
Laufzeit 59:37 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 11 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Schon wieder elfisch, schon wieder Tolkien. ERED, was bersetzt Berge oder Gebirge bedeutet, kommen aus Barcelona und firmierten zu ihrer Anfangszeit 1996 noch unter dem Namen ERED LITHUI, dem Namen einer Gebirgskette im Norden Mordors. Bereits nach kurzer Zeit entschloss sich die Black Metal Abrissbirne aber, den Namen zu vereinfachen und es auf ERED herunterzukrzen. Seither verffentlichte die Truppe ber die Jahre sechs Demos, zwei Splits, eine EP und mit "Night Of Eternal Doom" das dritte Album.
Geboten wird dabei klassischer schwarzer Stahl mit einer satten Produktion in Hochgeschwindigkeit der Marke Watain oder auch Dissection. Einerseits melodisch, dabei aber so pechschwarz angehaucht und von einer eisigen Klte durchzogen, dass man sich soviel Dunkelheit nur schwer auf der iberischen Halbinsel vorstellen kann. Im Repertoire dabei sind auch kleinere Thrash-Ausflge wie in "Blackwitch" und "Pestilent Black Fog", die den Stcken aber keinerlei Intensitt rauben, sondern sogar noch etwas mehr Punch verleihen. Auch in Nummern wie "Storms" oder "Black Coffins And Funeral Curses" , wo temporr doch schon mal der Fu vom Gas genommen wird, keift Snger und Bassist Abyssal wie die Ausgeburt der Hlle persnlich, whrend die Gitarren ihre Spielfreude unter Beweis stellen. Zum Abschluss der Scheibe gibt es mit "A Black Mass For Satanas" noch ein gelungenes Cover der ebenfalls aus Barcelona stammenden Mortal Mutilation.
Wrde man soviel Schwrze und Klte eher dem Norden Europas zuordnen, beweisen ERED, dass man auch in wrmeren Gefilden durchaus im Stande ist, guten klassischen Black Metal zu spielen. Abgerundet wird die Scheibe zudem von einem erneut starken Cover des spanischen Knstlers Juanjo Castellano. Wer auf frhe Marduk steht, Dissection nach wie vor vergttert und Watain zu seinen Lieblingsacts zhlt, sollte den Blick ruhig mal gen Sden richten.
   
<< vorheriges Review
AMANDAS NADEL - Sticht
nchstes Review >>
LETHAL SAINT - WWIII


Zufällige Reviews