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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REVOLTING - Visages Of The Unspeakable
Band REVOLTING
Albumtitel Visages Of The Unspeakable
Label/Vertrieb Fda Rekotz/Soulfood
Homepage https://www.facebook.com/pages/revolting...
Verffentlichung 22.05.2015
Laufzeit 33:39 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Rogga Johansson scheint es nie langweilig zu werden und so ist der schwedische Death Metal Dauer-Komponist mit seiner Band Revolting und deren 5. LP "Visages Of The Unspeakable" zurck. Das Schne ist, dass man hier auch wirklich nichts anderes geliefert bekommt, als den reinen Todes-Metal, der durch sehr eingngige Melodien besticht. Der Sound ist rund und brutal und geht durch Mark und Knochen. Das richtige also, um den Staub mit Boxenluftdruck von den Regalen zu pusten. Die Platte startet mit "Shunned To The Shadows" und einer sehr kurzen Keyboard Einleitung, die nach wenigen Sekunden von einem bsen und knarrigen Bass unterbrochen wird. Alleine fr diesen Basssound am Anfang knnte ich die Platte knutschen. Aber auch sonst hat der Silberling einiges zu bieten und haut einen jederzeit ungefragt in die Fresse. Aber die Band prgelt nicht nur blind drauf los, auch wenn sie das knppeln wirklich hervorragend beherrschen. Immer wieder schaffen sie es mit ruhigen, aber durchaus aggressiven und dsteren Parts den Stcken den ntigen Spannungsbogen mitzugeben. Einer der Anspieltipps ist mit Sicherheit "Dagger-Clawed Chaos", dessen im Lied immer wiederkehrendes Anfangsriff zum niederknien ist und auch noch Tage spter im Ohr bleibt. Manchmal kann Musik so einfach sein. Das schafft "Visages Of The Unspeakable" die ganze Spielzeit ber mit einfachen Mitteln, die aber sauber und mit dem ntigen Spielwitz vorgetragen, zu begeistern wissen. Revolting zelebriert blutigen Death Metal, der vor allem auch nichts anderes sein mchte.

Fazit: Rogga Johansson hat nun wirklich schon schlechteres abgeliefert. Die neue Revolting ist schwedischer Death in seiner reinsten Form und ein absoluter Tipp. Also reinhren und bangen bis der Kopf vom Genick fllt. Fr das letzte Lied "Riddle With Worms" bekommen die Skandinavier noch einen Bonus Punkt fr das 8-Bit-Version Intro, einfach gro. Keine Frage, dass der Song einem danach die Eingeweide zurecht rckt.
   
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