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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LUCA TURILLI'S RHAPSODY - Prometheus - Symphonia Ignis Divinus
Band LUCA TURILLI'S RHAPSODY
Albumtitel Prometheus - Symphonia Ignis Divinus
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records / Warner
Homepage ltrhapsody.com/
Verffentlichung 19.06.2015
Laufzeit 69:32 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Erst wurde es Hollywood Metal dann Filmscore Metal und nun Cinematic Metal genannt, doch Turilli und seine Mannschaft gehen auf ihrem Zweitling nach dem Bandsplit in zwei Gruppen wieder einen Schritt weiter: "Prometheus - Symphonia Ignis Divinus" ist nach drei Jahren ohne CD ein Bombast Mammutwerk dessen wirklich unkitschiges Cover samt Titel sicherlich nicht zufllig an das gar nicht so alte gleichnamige Sci-Fi Spektakel von Ridley Scott erinnert. Dabei hat sich Luca Turilli musikalisch an seinen Soloalben orientiert samt der ersten Rhapsody Alben und das Ganze in ein unglaublich vielschichtiges mit klassischen Instrumenten, zwei Chren und Keyboards geflltes Metalalbum verpackt. Snger Alessandro Conti hlt das Alles zusammen und klingt fr mich wie eine Mischung aus Fabio Lione und Olaf Heyer. Als Gste sind u.a. gar David Readman (Pink Cream 69, Voodoo Circle) und der allgegenwertige Sangesbarde Ralf Scheepers (Primal Fear) an Bord die wie immer qualitativ top sind und nette Farbtupfer darstellen. Thematisch ist die Zeit der Konzeptalben ja schon etwas vorbei und man hat sich verschiedenen mystischen Themen gewidmet, wobei lediglich fr mich die "Herr der Ringe" Thematik eines Stckes etwas ausgelutscht wirkt. Aber es gibt ja noch im Mainstream unbekanntere Themen wie die Geschichte ber den mittelalterlichen "Rosenkreuz" Orden. Mindestens drei Lieder haben italienische Texte und auf jeden Fall italienische Titel was mir dann doch einen Tick zu viel ist! Musikalisch klingt es aber immer noch ber alle Zweifel erhaben. Die locker 10 Minuten lnger als der Vorgnger spielende und somit fast 70 Minuten lange Scheibe ist sicherlich nichts, was man einfach nebenbei hren will / kann und braucht auch seine Zeit um sich zu entfalten. Am Ende wird es beim zweiten Teil "Of Michael The Archangel And Lucifer's Fall" noch mal richtig "filmisch" mit 18 Minuten Spielzeit, viel Bombast und langen Instrumentalpassagen. So gibt es dann doch eine kleine Konzeptgeschichte die anscheinend wohl noch auf weiteren Alben fortgesetzt wird. Rhapsody haben sich mit dem Zweitwerk nach dem Neustart noch einmal leicht gesteigert und haben es auch geschafft die vielen Elemente gut miteinander zu verbinden so dass es stimmiger und auch mitreiender klingt. Hier zeigt es sich wieder, dass es gut ist wenn Bands nicht immer alle zwei Jahre oder noch schneller neue Alben auf den Markt werfen. Auch fr Luca & Co ist "Prometheus.." schwer zu toppen!
   
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