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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ATAVISMO - Desintegracion
Band ATAVISMO
Albumtitel Desintegracion
Label/Vertrieb Temple Of Torturous/Eigenvertrieb
Homepage www.atavismo.bandcamp.com
Verffentlichung 15.06.2015
Laufzeit 36:56 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Schwere Kost, die uns die spanischen Space Rocker von Atavismo mit dem Vinyl Re-Release ihres Debts vom November letzten Jahres hier prsentieren. Fr mich ist es gar keine Wiederverffentlichung, da ich weder das Original noch irgendwelche andere Musik dieser Kombo bisher kannte. Auerdem ist die Musik bei uns auf den gngigen Portalen schon lngst als Download zu haben und mir liegt ebenfalls nur die digitale Form zur Rezension vor. Na ja, da sag ich mal lieber nix dazu...
Wie dem auch sei, ich schaute mir ein Foto aus der Info an, welches das Trio beim Jammen im Proberaum zeigt. Hier sind Poster von u.a. Pink Floyd, Jimi Hendrix und Motorpsycho aufgehngt, was im Grunde genommen schon recht gut die Musik der Spanier umschreibt. Vielleicht fehlen noch die von Hawkwind und Gong, denn auch die haben offensichtlich ihre Spuren bei Atavismo hinterlassen. Und eine groe Lust auf ausufernde Jams hat das Trio, das eine Drummerin in ihren Reihen hat. Deshalb sind auch nur vier Lieder auf der Platte.
Den Anfang macht das ber elf Minuten lange und instrumentale "Blazava", was mir dann doch nach fnf oder sechs Minuten zu anstrengend wird. Okay, ein paar schne Riffs gibt es auch hier zu hren, doch frage ich mich, ob man das wirklich so lange hinziehen mu.
Der (spanische) Gesang setzt auch beim folgenden "Kraken" erst nach etwa drei Minuten "Vorspiel" ein, ich hatte schon gar nicht mehr mit Gesang gerechnet.
Mir ist das im Ganzen zu abgedreht, zu langweilig und speziell, hier in Deutschland werden Atavismo damit sicher keinen Blumentopf gewinnen, allenfalls in kleinen Szene-Clubs, wo andere berauschende Substanzen konsumiert werden als Alkohol. Spieltechnisch absolut in Ordnung, doch fehlt mir persnlich die Eingngigkeit.
   
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