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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ENTRAILS - Obliteration
Band ENTRAILS
Albumtitel Obliteration
Label/Vertrieb Metal Blade / Sony
Homepage www.facebook.com/entrails666
Verffentlichung 15.05.2015
Laufzeit 41:47 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Schweden. Death Metal. Mehr msste man eigentlich gar nicht erzhlen. Wre da nicht die doch recht eigene Geschichte hinter ENTRAILS, die vor allem ganz vielen Musikern ganz viel Mut machen drfte, niemals aufzugeben und einfach nur immer weiter dran zu glauben. Zwar ist "Obliteration" das bereits vierte Studioalbum, aber das ist schon fast der uninteressanteste Punkt dabei.
Eigentlich existieren ENTRAILS nmlich schon seit 1990. Innerhalb der ersten acht Jahre der Bandgeschichte ist aber so gut wie nichts passiert, auer der Tatsache, dass man sich schlielich berwarf und die Band 1998 wieder beerdigte. Schlielich muss die Geschichte aber den Bandkopf und Gitarristen Jimmy Lundqvist dermaen gewurmt haben, dass die Band zehn Jahre spter, also 2008, wiederbelebt wurde. Und diesmal mit weit mehr Erfolg. Seit 2008 verffentlichten die Skandinavier mittlerweile zwei Demos, zwei Split und drei Vorgngeralben. Da mag sich nun schnell der Schluss aufdrngen, dass man es hier auch mit einer modernen Ausrichtung zu tun hat, wo doch alles erst vor sieben Jahren losging. Aber "Obliteration" ist bis auf seinen zeitgemen Sound durch und durch alte Schule und erinnert dabei immer wieder an alte Helden. Das liegt vor allem auch an Snger und Bassist Jocke Svensson, der seinen gutturalen Gesang nicht ganz so tief auslegt und auch damit voll auf einer Linie mit Sennebck (Dismember) oder L.G. Petrov (Entombed) liegt. Darberhinaus klingen die Gitarrenparts unglaublich authentisch. Das wird sptestens ab der zweiten Nummer, dem sehr schleppend-groovigen "Epitome Of Death" klar, das zudem noch mit einer kleinen Sequenz aus Chopins "Trauermarsch" aufwartet. berhaupt wechseln sich auf "Obliteration" die stampfenden, walzenden Songs mit den brachialeren Liedern immer wieder ab, was den Spannungsbogen recht hoch hlt. Denn auch wenn man dem Album attestieren kann, doch recht viel Altbekanntes wieder aufzuwrmen, ist "Obliteration" ein angenehmer Zeitvertreib und ein kurzweiliges Vergngen.
Fans von Todesstahl alter Schule bekommen mit ENTRAILS genau das, was man in dem Segment erwarten kann. Drckende Gitarren, Groove und wummernde Doublebass-Attacken, Elogen ber Fleisch, Blut und Knochen. Mehr gibt es nicht, mehr braucht es nicht.
   
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