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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CIBORIUM - Overgrowing Human Void
Band CIBORIUM
Albumtitel Overgrowing Human Void
Label/Vertrieb Eigenproduktion/Twilight Vertrieb
Homepage www.ciborium.net
Verffentlichung 01.09.2004
Laufzeit 40:40 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 9 von 15 Punkten
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CIBORIUM aus dem Metal-Entwicklungsland Portugal verffentlichen mit "Overgrowing Human Void" ihre zweite selbstproduzierte CD. Mit dem Opener "Shadowalk" bekommt man direkt den unangefochtenen Hhepunkt der Scheibe serviert, will einem der Song doch bereits nach dem ersten Durchlauf nicht mehr aus dem Ohr gehen. Prinzipiell haben wir es hier mit melodischem Death Metal zu tun, der von den genreblichen heiseren Screams/Growls begleitet wird. Dazu hat der Mann hinterm Mikro aber auch eine absolut geniale klare Gesangsstimme, die in einigen Stcken wie eben besagtem "Shadowalk" zum Einsatz kommt und den gewissen Reiz bei CIBORIUM ausmacht. Sehr gefhlvoll und scheinbar voller Herzblut wird hier der zum Mitsingen einladenen Refrain intoniert, dass man einer Gnsehaut kaum entgehen kann! Aus der durchgehend guten CD heben sich besonders noch das straight prgelnde "Glass Case", das leicht rockige "Skyshaper" und das abschlieende "Thou art surely lost" hervor, das mit gelungenem Keif-Gesang fr eine zustzliche Wendung im musikalischen Geschehen sorgt. Um Langeweile im Keim zu ersticken beinhaltet "Overgrowing Human Void" mit "Nucleous Graft" und "Lackadaisical" (h, ja...) noch zwei Instrumentals, die sich die Jungs aber auch htten schenken knnen. Auch am Sound sollte man in Zukunft noch feilen, besonders im Drum-Bereich.
ber diese kleine Manko und gewisse spieltechnische Unsicherheiten kann man ob der Qualitt und Power der Songs aber getrost wegblicken, sodass unterm Strich eine eigenstndige und empfehlenswerte Death Metal-Platte rausgekommen ist.
   
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