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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PYRAMAZE - Disciples Of The Sun
Band PYRAMAZE
Albumtitel Disciples Of The Sun
Label/Vertrieb Inner Wound/Cargo
Homepage www.facebook.com/pyramaze
Verffentlichung 22.05.2015
Laufzeit 52:26 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Pyramize aus Schweden drften allen Iced Earth Fans ein Begriff sein, denn deren ehemaliger Snger Matt Barlow sang auch das dritte und bisher letzte Album von Pyramaze ("Immortal"-2008) ein. Als Matt danach kurzfristig wieder zu Iced Earth zurkkkehrte, war bei Pyramaze erst mal Sendepause, weil auch der bisherige Macher Michael Kammeyer die Band verlie. Doch jetzt haben die Schweden erneut einen beraus fhigen Shouter gefunden, Terje Haroy komplettiert das umgewrfelte Quintett um Gitarrist Jacob Hansen und Keyboarder Jonah W. Mit ihm hat sich auch der Sound gegenber zum Vorgnger gendert, denn so facettenreich wie Matt Barlow kann Terje nicht singen, so verwendet er keinerlei Growls, sondern bleibt konsequent bei der Klarstimme. Das heit jedoch nicht, da es sich bei "Disciples Of The Sun" um ein schlechtes Werk handelt, ganz das Gegenteil ist der Fall. Anhnger des Melodic Metal, die auch auf ein paar progressive Zutaten nicht verzichten mchten, kommen bei Pyramaze weiter auf ihre Kosten. So werden Musikliebhaber von Gruppen wie Kamelot oder auch Borealis wirklich aufs Feinste bedient. Nach dem ruhigen und orchestralen Keyboard-Intro "We Are The Ocean" geht es mit reichlich Schmackes und im Midtempo angesiedelten "The Battle Of Paridas" zur Sache. Auch die folgenden Stcke sind teils episch, bombastisch und temporeich arrangiert. Was mir gut gefllt sind die Riffs und die melodischen Gitarren, die sich wunderbar zwischen die Keyboards in den Vordergrund drngeln. So kommt keine Langeweile auf und der Hrtegrad wird auch hoch gehalten, wie etwa bei "Fearless" oder "Back For More" bewiesen wird. Auch wenn es mal dster wird wie bei "Unveil" oder dem mit einer Orgel eingeleiteten und schnellen "Hope Springs Eternal" geht den Jungs der Atem nicht aus. Erst beim Rausschmeier "Photograph" wird es, analog zum ruhigen Intro noch einmal kurz balladesk, wobei der neue Snger ebenfalls einen richtig guten Job abliefert. Insgesamt kann die Platte qualitativ zwar nicht ganz an "Immortal" anstinken, doch fr ein Schnuppern fr Fans des Melodic Power Metal reicht es allemal. So werden alte Fans nicht enttuscht, jedoch wnsche ich der Band mal etwas Durchhaltevermgen in Form einer konstanten Besetzung. Wie wr es mal mit dieser?
   
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