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20. Mai 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

TRIBULATION - Children of the Night
Band TRIBULATION
Albumtitel Children of the Night
Label/Vertrieb Century Media Records/Warner
Homepage www.facebook.com/tribulationofficial
Verffentlichung 17.04.2015
Laufzeit 56:33 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 11 von 15 Punkten
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"Die technische Versiertheit an den Instrumenten ist fr eine Newcomerband uerst beeindruckend", war von meinen Kollegen zum Debtalbum "The Horror"von Tribulation bei uns zu lesen. Auch die neue und dritte CD mit dem Namen "Children of the Night"der Death-Metaller aus Schweden kann wirklich positiv beeindrucken. Der Silberling ist sehr auf den Punkt und zeigt, dass weniger manchmal mehr ist. Oft sind die Songs sehr minimalistisch gehalten, sodass tiefe Growls sich mit Gitarrenriffs die Hauptrolle in den Liedern teilen und der Rest einfach nur solide begleitet. So entsteht eine herrlich dstere Stimmung. Wenn die anderen Instrumente dann pltzlich mit voller Hrte einsteigen, ergibt sich ein brachialer und roher Sound, der allzeit hngen bleibt. So wie frher, macht auch heute die technische Versiertheit gerade der Gitarristen dieses mglich, denn bei aller minimalistischen Ausrichtung des Sounds und der Komposition sind es gerade die Riffs und kurzen Soli, die aus den oft schon fast zerbrechlichen Songs eine Dampfwalze machen inklusive wunderbarer Melodien, die immer wieder im Ohr haften bleiben.

Fazit: Tribulation legen ein progressives, morbides und dsteres Album vor, was einfach nur fett ist. Vor allem die bestens aufgelegten Saiten-Hexer Adam Zaars und Jonathan Hultn bestechen in jeder Sekunde der Platte. Allein die Eingespieltheit bei Lied Nummer 6 "The Motherhood of God", was gleichzeitig auch mein Anspiel-Tipp ist, lsst die zwei Gitarristen in einem mehr als nur guten Licht erscheinen. Das ist einfach nur der Hammer! Auch wenn das Album etwas ruhiger ausfllt als sein Vorgnger, kann ich nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. "Children of the Night"ist von vorne bis hinten stimmig. Manchmal ist eben weniger einfach mehr. Tribulation schaffen eine Atmosphre mit toll geschriebenen Songs und verzichten stattdessen auf zu viele Soundeffekte sowie andere Spielereien, ohne progressive Elemente auszulassen.
   
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