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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AGNOSTIC FRONT - The American Dream Died
Band AGNOSTIC FRONT
Albumtitel The American Dream Died
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.agnosticfront.com/
Alternative URL www.facebook.com/agnosticfront
Verffentlichung 03.04.2015
Laufzeit 27:59 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Eigentlich muss man zu AGNOSTIC FRONT nichts mehr sagen. Wer als Stromgitarrenfan das New Yorker Urgestein nicht kennt, macht entweder was falsch oder hat die letzten 30 Jahre auf dem Mond verbracht. Es gebhrt dem Anstand, zum mittlerweile elften Studioalbum "The American Dream Died" trotzdem ein paar Worte zu verlieren.
Produzent war wieder einmal Freddy Cricien von Madball, aufgenommen hat man das gute Stck in den Sound Labs mit Paul Miner (Terror, H2O, u.v.m.). Nichts Neues also an der Ostkste. Und doch macht es den Anschein, als erlebe das Quintett um Stigma und Miret seinen siebenundzwanzigsten Frhling. Von Gebrechlichkeit und Altersmdigkeit keine Spur. Das sagt auch Miret selbst. "Ich selbst und auch die Band waren noch nie so sehr von einem Album berzeugt." Nun muss man dem Mann zu Gute halten, dass er das schne Stck natrlich auch verkaufen will. Von daher setzt sich niemand hin und redet sein eigenes Werk in Grund und Boden. Aber "The American Dream Died" klingt doch berraschend erfrischend. War man nmlich in den letzten Jahren eher Dienst nach Vorschrift von den Amis gewhnt und bekam dann eher durchschnittliche Hardcore-Kost geboten, hat man sich wohl noch mal aufgerafft und dazu entschlossen, doch mal wieder eine Duftmarke zu setzen und zu zeigen, warum man seit 30 Jahren dort steht, wo man nun mal steht. Sechzehn Songs in knapp 28 Minuten zeigen, dass nach wie vor nicht unntig viele Worte verloren werden, sondern die Botschaft kurz und knapp auf den Punkt gebracht wird. In diesem Falle macht es aber auch die Mischung aus Oldschoolgerumpel mit Songs wie "Police Violence", "Enough Is Enough" oder "No War Fuck You" und modernen Nackenbrechern bzw. Hymnen der Marke "Never Walk Alone", "Test Of Time" und "Old New York".
Letztlich wei der Fan aber sowieso, was er bekommt, denn wo AGNOSTIC FRONT draufsteht, ist nun mal auch klassischer New York Hardcore drin. Mit "The American Dream Died" ist den Urgesteinen auf jeden Fall eines der besseren AF-Alben gelungen.
   
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