Navigation
                
15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ELVENPATH - Pieces Of Fate
Band ELVENPATH
Albumtitel Pieces Of Fate
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.elvenpath.com
Verffentlichung 17.04.2015
Laufzeit 68:24 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 13 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Erneut verneige ich mich vor dieser Band, die fr mich wie kaum eine andere das Herz des Heavy Metal reprsentiert. ELVENPATH sind der Underground und der Gegenentwurf des Kommerz. ber viele Jahre hinweg versorgen uns Till Oberboel und sein Mitstreiter mit erstklassigen Alben und haben sich auch mit dem neuen Streich "Pieces Of Fate" auf ihre Wurzeln besonnen und gehen keinen Zentimeter von ihrer Linie ab. Der Opener "Mountain Of Sorrows" ist ein Stampfer, der fulminant in dieses Album einleitet. Danach folgt mit "Battlefield Of Heaven" direkt ein Glanzlicht, das alle Trades der Band abruft. Geile Gitarrenarbeit von Oli Rossow und Till, ein gut ausgearbeitetes Solo, dampfender Vers und ein geiler Refrain, der im Ohr bleibt. Bei "Sons Of The Blood Cult" wird kurz mal einen Gang hher geschaltet und die Nummer entwickelt sich zu einer wahren Furie, fleiig angetrieben von Manuel Appels Schlagzeug, untersttzt von Chis Flindt am 4-Saiter. Nicht nur bei dieser Nummer hat sich Till einige Gedanken bei den Lyrics gemacht, die es zu studieren gilt. Insgesamt wirkt alles seit dem letzten Album noch ein gutes Stck professioneller. Das fngt beim Sound an, der fr eine Eigenproduktion klasse klingt und zeigt sich vor allem beim Songwriting, das sehr ausgereift wirkt, als wsste die Band nun endgltig, wie sie klingen will. Wie gesagt: keinen Deut biedert man sich einem Mainstream-Publikum an, wie dies andere Majestten getan haben, sondern verfolgt treu den traditionellen Underground-Stil, mit dem man begonnen hat, nur eben viel zielgerichteter. So sind auch "The Liar's Dance" und "Sentinel Of The Past" berdurchschnittliche Nummern, die direkt zu gefallen wissen. Die Ballade "Testament Of Tragedy" ist ein nachdenliches Kriegsepos geworden, das mit viel Gefhl und Pathos aus den Boxen schallt. Nicht nur bei diesem Song zeigt Snger Dragutin Kremenovic was er inzwischen am Mikro zu leisten vermag. Mit "Wild Boars Of Steel" gibt es nochmal einen Frontalangriff auf die Nackenmuskulatur, die dann mit "Queen Millennia" endgltig den Rest kassiert. Zum guten Schluss holt uns das Epik-Monster "On The Elvenpath" wieder etwas runter und zeigt auch diese Facette von ELVENPATH, die mit "Pieces Of Fate" ihr bisher bestes Album abliefern und in die Riege der Groen des deutschen Edelstahls vorgestoen sind. Hier kann es am Ende nur eine sehr hohe Wertung geben.
   
<< vorheriges Review
THE ACACIA STRAIN - Coma Witch
nchstes Review >>
KING KING - Reaching For The Light


 Weitere Artikel mit/ber ELVENPATH:

Zufällige Reviews