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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SULPHUR AEON - Gateway To The Antisphere
Band SULPHUR AEON
Albumtitel Gateway To The Antisphere
Label/Vertrieb Van Records/Soulfood
Homepage www.facebook.com/sulphuraeon
Verffentlichung 03.04.2015
Laufzeit 52:15 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 12 von 15 Punkten
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"Sulphur Aeon gehren zu den ganz wenigen Death-Metal-Bands, die ihren Vorbildern auf Augenhhe begegnen", frohlockt das Info-Blatt, in dem dann weiter steht: "Die Band aus Nordrhein-Westfalen legt mit "Gateway To The Antisphere" ein Album vor, das den groen Klassikern der Metalhistorie ebenbrtig ist."Mal ehrlich! Meint ihr nicht das ist etwas zu dick aufgetragen?" Naja, ich denke ein wenig dann schon. Unter "den groen Klassikern der Metalhistorie" verstehe ich was anderes. Aber egal, verstecken vor anderen Bands, und da behlt das Info-Blatt mehr als Recht, muss man sich nicht. Auch wenn Sulphur Aeon keinen neuen Meilenstein geschaffen hat, ist es kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, denn richtig fett ist "Gateway To The Antisphere" trotzdem geworden. Das Album ist wie aus einem Guss und auf dem elf Lieder starken Album fllt keins aus der Reihe, was schwach wre. Ein erdiger Death-Metal kommt aus den Boxen, dessen Geknppel bedrohlich das Wohnzimmer flutet. Zur Atmosphre tragen vor allem die schleppenden Doom-Passagen bei. Der Sound ist sehr ausgewogen und gerade von so manchem Gitarrenriff kann man nur den Hut ziehen. Der Silberling klingt vom Sound her sehr US-Death-Metal-lastig und erinnert an frhe Morbid Angel Geschichten. Auch Behemoth scheint eine Inspiration gewesen zu sein. Sulphur Aeon machen es ihren Kollegen von Deserted Fear gleich und legen eine zweite Hammer-LP ab. Um den deutschen Death-Metal braucht man sich alles andere als zu sorgen.

Fazit: Sulphur Aeon schreiben noch keine Metalgeschichte mit dieser Platte, aber man wird sich jederzeit gerne an das Album erinnern wollen und dann auch hren.
   
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