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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GRAVE - Fiendish Regression
Band GRAVE
Albumtitel Fiendish Regression
Label/Vertrieb Century Media Records
Homepage www.intothegrave.com
Verffentlichung 23.08.2004
Laufzeit 40:00 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Nach der vollkommen zurecht maximalst abgefeierten 2002er Scheibe "Back from the Grave" meldet sich das schwedische Urgestein GRAVE mit "Fiendish Regression" zurck. Besetzungstechnisch hat sich seitdem nichts gendert bis auf den Schlagzeug-Posten, der jetzt - wie schon auf der 2002er Europa-Tour - von COERCION-Drummer Pelle Ekegren eingenommen wird. Und das hrt man, drckt der Kerl dem Death Metal von GRAVE doch eindeutig seinen eindrucksvollen Stempel auf, besonders die geschickt platzierten Blasts lassen erfreut aufhorchen. Weniger erfreut war ich indes von der Tatsache, dass die Mannen erstmals in der Bandgeschichte nicht in die Sunlight-Studios zu Tomas Skogsberg gegangen sind, sondern statt dessen dem Abyss einen Besuch abgestattet haben! Was soll das denn bitte schn? GRAVE ohne Sunlight-Sound, das kann ja nur in die Hose gehen! Immerhin ist es keine 08/15-Abyss-Produktion geworden, aber dennoch ist Peters und Tommys Fingerabdruck nicht zu berhren. Musikalisch hat sich logischerweise kaum etwas gendert, GRAVE spielen Death Fucking Metal, und zwar pur. Tempomig den alten Tugenden folgend grtenteils midtempo-moshig, aber mit einigen sehr netten schnellen Ausbrchen aufgepeppt. Nur sind die Songs selbst eher blass, ohne viel Wiedererkennungswert und Hhepunkte. Olas Gesang war auch schon mal fetter und vor allem tiefer, die Vocals auf "Fiendish Regression" sind leider nur ein recht schwaches Echo der alten Ruhmestaten. Natrlich ist nicht alles schlecht auf dem neuen Werk der Jungs, besonders "Reborn" wei bspw. durchaus zu gefallen, im direkten Vergleich zu "You will never see" oder "Soulless" ist die Scheibe aber schlicht und ergreifend chancenlos und enttuschend. Im Vergleich mit der neuen UNLEASHED im brigen auch.
Bleibt nur noch zu erwhnen, dass "Fiendish Regression" auch als limitierte Erstauflage im Slipcase mit den Bonussongs "Burial at Sea" (SAINT VITUS-Cover) und "Autopsied" (re-recorded Bonus-Track) erscheinen wird.
   
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