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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LAKE OF TEARS - Black Brick Road
Band LAKE OF TEARS
Albumtitel Black Brick Road
Label/Vertrieb Sanctuary Records
Homepage www.lakeoftears.net
Verffentlichung 30.08.2004
Laufzeit 39:15 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Totgesagte leben lnger! Zwei Jahre nach dem Bandboss und Songwriter Daniel Brennare die eigentlich schon "tote" Band mit einem letzten Album ("The Neonai") im quasi Alleingang zu Grabe trug, ist Schweden beste Gothic Rock Band in Originalbesetzung zurck!
Unter dem neuen Label Sanctuary Records erscheint mit "Black Brick Road", ein neues Album von Lake Of Tears, Hurra! Leider ist ein Trademark der Band verschwunden: Die dsteren bis kitschigen Cover von Kristian Wahlin waren sonst immer der Hingucker. Jetzt sieht das braune, dunkle Machwerk eher nach brachialem Hardcore oder einer Krawallcombo wie Totenmond aus. Schade!
Die Mucke ist dafr wieder 100% Lake Of Tears und hat Facetten der Vorgngeralben. Manche Songs rocken energisch wie zu "Headstones" Zeiten, andere sind melancholisch, ruhig wie auf "Forever Autumn", aber auch beschwingte Momente wie auf "A Crimson Cosmos" findet man auf dem aktuellen Silberling. Dabei wirkt "Sister Sinister", wo eine Dame ein Duett mit Daniel trllert, als wre es die Fortfhrung von "Lady Rosenred", ohne jedoch davon zu klauen. Die Grundelemente sind aber gleich.
ber allem thront sonst die eigenstndige und wirklich charismatische Stimme von Daniel Brennare.
"Black Brick Road" ist ein Album fr die Ewigkeit. Es regt zum Nachdenken ber gestern, heute oder morgen an. Es lsst den Hrer trumen und die Welt um sich herum vergessen. Doch leider viel zu kurz, denn eine Spielzeit von 39 Minuten ist eine Frechheit! In diesem Genre sollten 45 Minuten und mehr Pflicht sein! Dafr gibt es einen kleinen Punktabzug.
Metaller, Rock Fans und Gothics mssen dieses Album haben!
   
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