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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MANIFEST - ...and for This We Should Be Damned?
Band MANIFEST
Albumtitel ...and for This We Should Be Damned?
Label/Vertrieb ViciSolum Productions
Homepage www.facebook.com/manifestnorway
Verffentlichung 27.02.2015
Laufzeit 42:57 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Es schmerzt mir in der Seele, Musikern auf einer CD zuzuhren, die so viel Potenzial fr ein starkes Album mitbringen, sich aber total in sinnlosen Tempo- und Taktwechseln verzetteln. So passiert es der Band Manifest zum 10-jhrigen Jubilum auf ihrer 4. LP "...and for This We Should Be Damned?". Genremig ist das Album in der Death- und Thrashsparte anzusiedeln, immer wieder landen die Lieder aber auch gerne in langsamen Doom-Passagen. Diese bergnge sind aber meist viel zu hektisch und mehr anstrengend, als dass sie Spa machen. Gerade in den Songs mit berlnge ist man als Hrer schnell gelangweilt. Da fehlt es dann absolut an einer zndenden Idee und ausgewogenen Kompositionen. rgerlich, denn die Norweger knnen etwas und man merkt, dass hier viel mehr zu holen gewesen wre, aber die verschiedenen kreativen Einflle sind nie in Harmonie und bleiben nur ein groer Flickenteppich.

Fazit: Ole Marius Larmerud (Gitarre) und Snger Stian Lenkes sind die Hhepunkte der Platte und machen einen glnzenden Job. Auch ihre Mitmusiker beherrschen ihre Instrumente. Fr eine gute Platte reicht das aber eben leider nicht. Die Songs wirken auf mich wie ein lieblos aneinandergereihtes Stckwerk, das keine Chance hat, auf irgendeine Art und Weise zu begeistern. Meine Oma hat immer gesagt: "Manchmal ist weniger mehr!" und in diesem Fall hat sie recht, die "Omma!" Manifest htten lieber auf so manchen Geistesblitz verzichten sollen, denn nicht alle passen und sind den Liedern wirklich dienlich, im Gegenteil.
   
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