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23. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

V.A. - Brutal Vision Vol.2
Band V.A.
Albumtitel Brutal Vision Vol.2
Label/Vertrieb Noizgate Records/Rough Trade
Homepage www.deafground.net
Verffentlichung 20.03.2015
Laufzeit 65:38 & 60:00 Minuten
Autor Axel Gerhartz
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Sampler sind immer so eine Sache. Der Grundgedanke dahinter ist nobel und im Idealfall gibt es nur Gewinner. Sprich, unbekanntere Bands bekommen mehr Aufmersamkeit oder heutzutage halt Likes und das Label spart sich Produktionskosten, da die Songs schon aufgenommen sind und der Name wird durch die Werbung der einzelnen Bands noch weiter getragen. Alles schn und gut aber das Interessiert mich als Kunden ja eigentlich nicht. Ich will nur fr den etwas hheren Preis, als bei einem regulrem Album, mglichst viel Qualitt und neue, interessante Band geboten bekommen. Um das schonmal vorweg zu nehmen, der Brutal Vision Vol.2 Sampler funktioniert da ganz gut. Fllmaterial? Fehlanzeige. Obwohl sie qualitativ sehr gut sind, fallen die Songs von Melloy und Grai etwas aus dem Rahmen. Obwohl hier viele verschiedene Spielarten von Metal und Hardcore vorhanden sind, wollen die Ballade "Das Gefhl" (Melloy) und der Folk Metal Song "In The Arms Of Mara" (Grai) nicht so recht zum Rest passen. Sagt aber wie erwhnt nichts ber die Songqualitt aus. Melloy sind es auch mal wert ber diesen Samplerbeitrag hinaus angetestet zu werden. Da reihen sich z.B. auch Cyrcus ein, die zwar mit "Toy Gun In A Knife Fight" nicht durch Komplexitt glnzen aber einen enormen Groove an den Tag legen und ihre ganz eigene und zugngliche Spielweise von Metalcore prsentieren. Breakdowns At Tiffany's machen ihrem Namen alle Ehre und Placenta kochen mit "Schwarze Tauben Steigen" ihr eigenes Sppchen was Ungewohnte Gesangsmelodien und fette Riffs angeht. Die Ernste Spassband hat mit "Veganer Kannibale" noch einen Deathcore Schenkelklopfer am Start und Leons Massacre geben mit "Our Darkest Days" einen stimmigen Einstieg in den 30 Track starken Sampler.
Konsistenz ist bei so vielen verschiedenen Bands immer schwer, die wird aber gut gehndelt. Mit Ausnahme des Songs "Prime Time" von We Are Wolf. Dieser ist im Gegensatz zu dem restlichen Material sehr leise. Auffllig ist auch, dass das Songmaterial mit zunehmender Titelzahl an Hrte zulegt. Nicht wirklich schlimm, htte man doch die Lieder etwas besser durchmischen knnen. Das ist jedoch Meckern fr Profis. Wer sich von Deathcore ber Metal, bis hin zu Metalcore alles mgliche rein pfeift, ist hier gut bedient. Da hat Deafground etwas tolles zusammen getragen. Empfehlung!

Tracklist

CD 1:

1. Leons Massacre - Our Darkest Day
2. 5ft High & Rising - Lost
3. Cyrcus - Toy Gun In A Knife Fight
4. The Sixpounder - The Hourglass
5. Black Tequila - Suicide Plan
6. Keep It For Tomorrow - Mantra
7. Breakdown At Tiffany's - John Coffee
8. Burning Down Alaska - Monuments
9. I Spit Ashes - World On Fire
10. Trailer Park Sex - They Live
11. This Is Not Utopia - Empty Hands
12. Mortal Agony - No Worth
13. Stillbirth - Mothertrucker
14. September Murder - To Deterrence
15. Storage5 - Fly High Fall Deep

CD 2:

1. Placenta - Schwarze Tauben Steigen
2. Grey Season - Tartarus
3. Soulbound - Break Away
4. Sloane Square - Invictus
5. Fall Of Gaia - Kronos
6. Koroded - Phobos
7. Diamond Lane - The Enemy
8. GRAI - In The Arms Of Mara
9. Endeavour - Just Against Myself
10. For I Am King - The Beast Within
11. Watch Out Stampede - Reacher
12. Falling Promises - My Judgement
13. We Are Wolf - Prime Time
14. Ernste Spass Band - Veganer Kannibale
15. Melloy - Das Gefhl
   
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