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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

URFAUST - Apparitions (EP)
Band URFAUST
Albumtitel Apparitions (EP)
Label/Vertrieb Vn Records
Homepage https://www.facebook.com/urfaustofficial
Verffentlichung 06.03.2015
Laufzeit 43:42 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 3 von 15 Punkten
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Von URFAUST hatte ein Studienkollege immer ein olles Shirt an. Im Wissen um seinen schrgen Black Metal und Musikgeschmack habe ich mich aber nie getraut, der Band auch mal nachzugehen. Nun muss ich quasi, wo mir mit "Apparitions" das vierte Album der Niederlnder vorliegt. Neben der Scheiben hat das Duo dazu eine Menge Split-CDs und EPs auf den Markt geworfen.
Ursprnglich war URFAUST ein Ambient-Projekt, entwickelte sich aber scheinbar auf seine eigene Art und Weise hin zu recht speziellem Schwarzmetall und Doom. Wie speziell das aber ist, erfahre ich mit "Apparitions" doch sehr eindrucksvoll. Zwar war ich im Glauben, Doom sowie Black Metal in seiner Stilrichtung zu kennen und auch fest machen zu knnen, allerdings komme ich mit der mir dargebotenen Kunst des Duos nur schwer bis gar nicht zurecht. Auf der EP sind insgesamt vier Stcke enthalten: der Opener "The End Of Genetic Circles" (6:56), der Titeltrack "Apparitions" (6:28), "The Healer" (7:29) und abschlieend "The River" (22:47). Whrend im Opener knappe sieben Minuten nur schrge Keyboardklnge als Teppich dargeboten werden und darber hinaus nichts Weiteres passiert, hat immerhin der Titeltrack etwas mehr zu bieten. Ein getragener und schwermtiger Streichakkord bildet die Basis, zu der sich nach und nach auch das Schlagzeug und der doch recht eigenwillige Gesang gesellen. Eigenwillig deshalb, weil er operngleich und nicht per Gekreisch dargeboten wird. Zudem ist das alles unglaublich schwermtig. hnlich funktioniert auch das folgende "The Healer", nur ist es hier kein Akkord, sondern ein Soundteppich, der sich unter den Song stlpt. Hier setzt im spteren Verlauf dann auch mal die Gitarre ein und es wird kurz geschrieen. Das war es jedoch mit der Herrlichkeit, denn die folgenden knapp 23 Minuten mit "The River" mgen zwar fr bestimmte Kino- oder auch Videospielsequenzen eine schne dstere und morbide Atmosphre erzeugen. Mir das allerdings ebenso lang einfach nur als Untermalung meiner hausmnnlichen Ttigkeiten anzuhren, ist vollkommen unspannend und drge. Und blo rumsitzen und zuhren ist noch langweiliger...
Was URFAUST hier mit "Apparitions" geschaffen haben, ist definitiv nur etwas fr eingefleischte Fans und solche, die mit Noise- und unfassbar langsamen Doomknstlern klarkommen. Ich kann mich leider nicht wirklich dazuzhlen, weshalb ich von "unntig" bis "sterbenslangnervig" tendiere.
   
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