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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THRESHOLD - Subsurface
Band THRESHOLD
Albumtitel Subsurface
Label/Vertrieb InsideOut / SPV
Homepage www.thresh.net
Verffentlichung 03.08.2004
Laufzeit 58:34 Minuten
Autor Olaf Reimann
Bewertung 12 von 15 Punkten
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"Subsurface" heit das neue Langeisen aus der englischen Threshold-Schmiede. Produziert und gemischt von Richard West (key.) und Karl Groom (git.) setzt sich auf "Subsurface" der eingeschlagene Weg der Proggies fort. Die beiden haben es geschafft, den 9 Songs einen sehr intensiven Sound zu geben, ohne auf die bekannte Komplexitt zu verzichten. In gewissem Sinne ist der aktuelle Longplayer wieder ein Konzeptalbum, denn die Thematik des potenziellen Ver- und Zerfalls der Gesellschaft wird in 3 Abschnitten aufgegriffen. Der Titel des Albums drfte wohl als Symbol fr den Blick hinter/unter die Kulissen der Menschheit und den Menschen selbst gelten.
Als absolut rundes Hrereignis prsentiert sich der Einstieg in "Subsurface": die Titel "Mission Profile", "Ground Control" und "Opium" sind herausragende Threshold-Kompositionen. Ganz anders als manche bisherigen Songs besitzen alle 3 Lieder ihre Hhepunkte und flieen absolut einprgsam ins Ohr. An dieser Stelle sei bemerkt, dass "Ground Control" schon jetzt neben "Pressure" mein Lieblingssong des Albums darstellt. Mit feinen, kleinen technischen Finessen ausgestattet und ebenso einprgsam wie vorhin genannte Stcke kommt "Stop Dead" aus den Boxen. Sehr interessanter Song! Das folgende "The Art Of Reason" mit ber 10 Minuten Lnge bereitet mir noch Schwierigkeiten, weil mich ehrlich gesagt die Art der sich steigernden Gesangsmelodie am Anfang und Schluss des Stcks etwas nervt. Track Nummer 6 "Pressure" ist der vorhin erwhnte Hammer und Anspieltipp. "Flags And Footprints" geht sicher als Halbballade durch und nimmt zum ersten Mal etwas die gewohnte Power aus den bisherigen Songs raus. Im gesamten Verlauf des Albums ist der fette Gitarrensound besonders auffllig und die Keyboard-Teppiche drcken "Subsurface" ebenfalls ihren Stempel auf. Die ganz spezielle Progessivitt, die Threshold so einzigartig macht, ist meiner Meinung nach, dieses Mal ausgeprgter als sonst. Jeder Song ist auf seine eigene Art hrenswert und man wiederholt sich songwriterisch ( Wow, die Kreation eines neuen, aber unheimlich scheisse auszusprechenden Begriffes!) auf keinste Weise. Den chronologischen und auch thematischen Abschluss bildet "The Destruction Of Words".
Threshold haben ein tolles Album geschaffen, das sich nicht zuletzt durch den absolut unverwechselbaren Gesang von Andrew McDermott von allen anderen Verffentlichungen im Progressiv Metal-Bereich abhebt. Aber auch von einigen bisherigen Verffentlichungen der Band hebt sich "Subsurface" ab, weil es schlicht und ergreifend besser ist!
Ich freue mich schon jetzt, das neue Material am 11.09. im JUZ in Andernach live zu erleben!
   
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