Navigation
                
18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CASKETS OPEN - To Serve The Collapse
Band CASKETS OPEN
Albumtitel To Serve The Collapse
Label/Vertrieb Ranka Kustannus / Soulfood
Homepage https://www.facebook.com/casketsopen
Verffentlichung 30.01.2015
Laufzeit 66:50 Minuten
Autor Sebastian Braun
Bewertung 10 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
CASKETS OPEN beweisen mal wieder, dass die Finnen einfach wissen, wie sich die Dunkelheit und Depression anfhlt. Das Trio spielt nach eigenem Bekunden Slow-Rock. Vielleicht knnte man auch sagen, es ist rockiger Doom, aber wer will hier schon Haare spalten? Bei "To Serve The Collapse" handelt es sich um das zweite Album und wie es sich fr guten Doom gehrt, haben die Jungs sich seit ihrem Debt ganze vier Jahre Zeit gelassen um neues Schwermetal-Material in Tonspuren zu gieen.

Angelehnt an Bands wie SAINT VITUS greift die Band recht klassische Doomelemente auf. Besonders wird der Sound jedoch dadurch, dass dies mit Rock- und Hardcoreeinflssen kombiniert wird. Vielleicht spielt bei dem ein oder andern Song noch ein bisschen Black-Metal rein. Allerdings wirkt das bei den Jungs nicht beliebig und fremdartig, sondern ergibt einen recht frischen und abwechslungsreichen Sound. Auch bieten die Songs untereinander ausreichend musikalische Variationen, so dass beim Hren keine Langeweile aufkommt. So arrangiert die Band beispielsweise hintereinander ein recht langsames Doomstck wie "Funeral Home", gefolgt von einem recht schnellen Stcke wie "Mayhem", das bei jedem Hardcore-Konzert gespielt werden knnte, um darauf hin ein Midtempo-Stck wie "The Law" zu platzieren. Um dabei nicht den musikalischen roten Faden zu verlieren, gehrt schon echtes Talent dazu. Insgesamt znden die Songs aber leider nicht ganz so und fr ein richtiges Topalbum fehlt es mir am Ende an zndenden Ideen.

Freunde der langsameren, walzenden Gangart finden in "To Serve The Collapse" ein wirklich facettenreiches und abwechslungsreiches Album. Der Stilmix ist interessant und auch wirklich gut umgesetzt, auch wenn es am Ende leider an der letzte Raffinesse fehlt.
   
<< vorheriges Review
TAAKE - Stridens Hus
nchstes Review >>
JUDAS PRIEST - Defenders Of The Faith - Special 30th A [...]


Zufällige Reviews