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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FORTY SHADES - Camera Silens
Band FORTY SHADES
Albumtitel Camera Silens
Label/Vertrieb 7hard / Membran
Homepage www.forty-shades.com
Alternative URL www.facebook.de/fortyshades-music
Verffentlichung 13.03.2015
Laufzeit 44:31 Minuten
Autor Axel Gerhartz
Bewertung 8 von 15 Punkten
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O.k., um da jetzt rein zu finden muss ich erst mal von meinem aktuellen Akustik/Singer/Songwriter-Trip runter kommen.
Von "orchestralem Metalrock" ist im Pressetext zum neuen Album "Camera Silens" von der Schweizer Truppe Forty Shades die Rede. "Atmosphrische Klanglandschaften" gepaart mit "filigran-elegischen Synth-Sounds", unterlegt mit Gesang von "Clean ber Metalrock bis hin zu gutturalem Death-Gegrowle"... Hrt Hrt! Guttural klingt fr mich nie verkehrt und gut verkaufen will sich ja auch jeder, aber fangen wir mal mit den Tatsachen an. Obwohl der erste Song der Platte, "In a Darker Shade of Gloom" schon recht vielversprechend startet und einen auch gen Ende mit seinem Spannungsbogen packt, dauert es danach doch eine ganze Weile, bis man in den nchsten 12 Songs wieder auf etwas vergleichbares stt.
Das ein Album sich zu 80% im Midtempo Bereich aufhlt, muss ja nichts schlechtes sein. Aber wenn man sich "Klanglandschaften" und "verkrperte Reisen ins Innere" auf die Fahnen schreibt, dann sind Geknppel und "UfftaUffta" doch fehl am Platze. Trotz teils sehr guter Melodien von Gitarre, Synthie und Gesang will nichts so richtig znden. Grere Spannungsbgen oder echte Hhepunkte werden leider gemieden. Da hilft es auch nichts, dass die Death-Passagen sehr knackig daher kommen und fr ein wenig Abwechslung sorgen.
So auch der letzte Song "The End" mit Gastsngerin Simone Christinat. Die zwei Gesangsstimmen harmonieren zwar bestens, dennoch kommt das Lied recht farblos daher. Mir persnlich ist es immer ein Grauen, wenn ein Snger nicht mal fr eine Sekunde lang einen Ton gerade singt, sondern immer kontinuierlich den Vibrato flattern lsst.Dies ist aber Geschmacksache und wird somit nicht in die Bewertung einflieen, zumal Snger Tosse "Lord Charon" genau wie auch seine Bandkollegen eine ansonsten gute bis sehr gute Leistung abgibt.
Die Soli der Saitenfraktion sind gut und auch der Schlagzeuger macht einen ordentlichen Job, dies jedoch leider ohne eigene Akzente zu setzen. Da ist der recht schwachbrstige Base- und TomTom-Sound auch nicht hilfreich.
Insgesamt ein Album, welches man nebenbei gut hren kann, trotz gutem Handwerk aber eher im Mittelma bleibt und nicht intensiv oder emotional genug daher kommt, um diese Art von Musik packend zu gestalten.
   
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