Navigation
                
18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RANGER - Where Evil Dwells
Band RANGER
Albumtitel Where Evil Dwells
Label/Vertrieb Spinefarm Records/Universal
Homepage www.facebook.com/rangerheavymetal
Verffentlichung 13.03.2015
Laufzeit 38:45 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 9 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Herrjeh, was wurde im Vorfeld dieses Langeisen-Debts von Ranger aus Finnland ein Bramborium gemacht im Bltterwald. Da war von neuer Sensationsband zu lesen und von anderen "groen" Attributen. Fakt ist, dass es die Band seit 2008 gibt, sie seither ein paar Demos sowie eine EP rausgehauen haben und auf einigen greren Festivals in ihrer Heimat aufgetreten sind. Nun also ihr erstes Langeisen und ehrlich gesagt mchte ich mich diesen vorbehaltlosen Jubelarien nicht anschlieen. Meiner Meinung nach sollte man hier, wie in einigen anderen Fllen auch lieber erstmal die Kirche im Dorf lassen. Denn was hren wir von Ranger eigentlich? Nun, recht harten und meist pfeilschnellen Heavy Metal, der einer Mischung aus Speed Metal, Thrash und NWOBHM gleichkommt. Von Innovationen sind sie dabei genauso weit entfernt wie die Erde von der Sonne und die Songs entsprechen jedem Klischee, das der Metal Hasser aus seinen tiefsten Schubladen hervorkramt. Angefangen vom teilweise in schwindelerregenden Hhen beheimateten Gesang (wenn man ihn denn so nennen mag) von Dimi Pontiac, den tonnenschweren Riffs sowie den messerscharfen Licks der beiden Gitarren bis hin zum treibenden Schlagzeug, das wie die sechste Armee marschiert.
Nun, welche Hrerschaft der Vierer bedient, lt sich dabei gar nicht mal so leicht vorhersagen. Am besten die, die auf die alten Helloween genauso steht wie auf die ersten drei Platten von Metallica. Doch auch wenn sich zufllig noch ein paar Scheiben von Judas Priest dazwischen gemogelt haben, sollte das auch nicht stren.
Aber Spa bringen Ranger auf alle Flle, wenn auch der Gesang fr meine Ohren doch, sagen wir mal recht gewhnungsbedrftig ist. Doch die Mucke knallt und bringt die Nackenmuskulatur gleich nach dem kurzen Midtempo-Vorspiel zu "Defcon 1" auf Betriebstemperatur. Okay, die Spielzeit ist auch recht kurz, auch wenn der Titelsong mit ber zehn Minuten das Highlight darstellt. Insgesamt durchaus okay, aber nicht der erwartete und versprochene Oberknaller.
   
<< vorheriges Review
MNEMIC - Mechanical Spin Phenomena (Re-Release)
nchstes Review >>
MNEMIC - The Audio Injected Soul (Re-Release)


 Weitere Artikel mit/ber RANGER:

Zufällige Reviews