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01. Juni 2016 - Uhr
 
Die Kolumne

GORILLA MONSOON - Firegod - Feeding The Beast
Band GORILLA MONSOON
Albumtitel Firegod - Feeding The Beast
Label/Vertrieb Supreme Chaos Records /Cargo Records
Homepage www.gorilla-monsoon.de
Alternative URL www.facebook.com/gorillamonsoonhellrocki...
Verffentlichung 20.0302015
Laufzeit 44:05 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Das nicht mehr ganz so neue Jahr fngt erfreulich an: die Dresdner GORILLA MONSOON verffentlichen ihr drittes Album. Leicht gereift prsentiert sich das Quartett und haut uns den Knppel nicht mehr in die Fresse- nicht mehr so oft, nicht mehr so hart, nicht mehr ganz so direkt. Offenbar haben die Sachsen sich mit dem Werk von Bands wie DOWN und STEREOCHRIST befasst und festgestellt, dass Brachialitt auch dann -oder gerade- wirkt, wenn sie nicht mit Presslufthammer und Bolzenschussgert prsentiert wird. So wird es den einen oder anderen verwundern festzustellen, dass GORILLA MONSOON scheinbar an Biss verloren haben, aber dass ist nicht der Fall. Neben derben Schredderattacken gibt's auf "Firedog - Feeding The Beast" sehr coole, tonnenschwere Midtemponummern, feeette CROWBAR-Gitarren, herrlich schleppendes Schlagwerk und erstmals sogar ein akustisches Gitarrenintro (bei "Law Of The Riff") - saugeil! Besonders witzig finde ich die dstere Wildwestnummer "Shotgun Justice" einschlielich Mundharmonika, mit der die Band auf den Spuren der Dezperadoz wandelt. Vllig unerwartet, aber saucool. Weniger berraschungen bereiten die Gorillas hinsichtlich der Lnge ihrer Songs und kommen, soviel sei zur Statistik gesagt, nur bei zwei von zehn Songs auf Spielzeiten von unter fnf Minuten. Ein bisschen schade finde ich, dass der Titeltrack "Firegod", der als vorletzter Song auf dem Album erscheint, nach dem bis dahin Gebotenen recht kraftlos daherkommt. Auch der Rausschmeier "Glory Days" erweckt den Eindruck, dass GORILLA MONSOON am Ende ihres dritten Babys die Luft ausging.
Schade, dass die angenehmen Neuerungen und die positiv variierte Hrte keine Entsprechung in der Reihenfolge der Songs auf dem Album finden. Htte man hierauf mehr geachtet und die meines Erachtens nicht so starken Nummern unter den coolen gemischt, wre der Gesamteindruck homogener und meine Begeisterung noch grer. Egal, GORILLA MONSOON sind und bleiben in Deutschland das Ma der Dinge wenn es um riffbetonten, doomigen Stonerrock geht. Amen.
   
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