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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

6:33 - Deadly Scenes
Band 6:33
Albumtitel Deadly Scenes
Label/Vertrieb Kaotoxin Records
Homepage www.633theband.com/
Alternative URL https://www.facebook.com/6h33official
Verffentlichung 12.01.2014
Laufzeit 54:10 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Es ist bereits das zweite Mal, dass mir eine Platte der franzsischen 6:33 vorliegt. Schon vor anderthalb Jahren machte ich Bekanntschaft mit dem schrgen Rock, den das Team aus Paris darbietet, der mir aber etwas zu ausgefallen war. Auch auf "Deadly Scenes", dem dritten Album des Kollektivs, hat sich daran nicht viel gendert.
Die beiliegende Biografie zur CD beschreibt das Bild eines frankensteinartigen Monsters in einem grotesken Clownskostm. Auch wenn es in manchen Zgen bertrieben wirkt, kann man das durchaus fr die Musik so stehen lassen. Die vielfltigen Einstze des Keyboards und der Klang dessen lassen den technisch absolut anspruchsvollen Rock des Teams leider manches Mal doch sehr zirkusartig wirken. Bereits im Erffnungssong "Hellalujah", welches noch durch Chre und eine Dame am Mikro untersttzt wird, und im folgenden "Ego Fandango" wird man damit konfrontiert. Wie viel besser die Musik wirkt, wenn auf derlei Sperenzchen verzichtet wird, oder es dosierter einsetzt, zeigt sich im vielschichtigen sowie starken Track " The Walking Fed". Ein passendes Gegenbeispiel dazu liefert "I'm A Nerd". Auch diese Nummer ist mit all den vielen Parts und Wechseln von Dur nach Moll, von poppig nach metallisch, von Chren bis growlen, sehr vielschichtig. Allerdings geht ihm bei aller songschreibtechnischen Brillanz die komplette Geradlinigkeit verloren, wie noch im Lied zuvor. Dieses Ungleichgewicht zieht sich leider durch das komplette Album. Es sind einerseits Durchhnger wie "Modus Operandi" zu hren, oder musikalisch einwandfreie Stcke wie "Black Widow" und "Lazy Boy", die aber schon wieder zu abgedreht sind. Den Abschluss bildet dann auch ganz stilecht der dreizehnmintige (!) Titeltrack.
Grundstzlich fehlt dem Album so etwas wie ein roter Faden, der die Sache entsprechend abrunden wrde. "Deadly Scenes" ist musikalisch wie auch sein Vorgnger vollkommen berzeugend, mir persnlich aber ebenso wie sein Vorgnger auch wieder zu freakig. Trotzdessen rate ich niemandem ab, sich mit 6:33 und dem Rundling mal zu beschftigen, denn spannend ist das allemal.
   
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