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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ERADICATOR - Slavery
Band ERADICATOR
Albumtitel Slavery
Label/Vertrieb Yonah Records/
Homepage www.eradicator.de
Verffentlichung 23.01.2015
Laufzeit 36:49 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Ach ja, schn! Bay-Area-Thrash erster Kajte aus deutschen Landen. ERADICATOR begannen 2004, im damals zarten Alter von 14 bzw. 16 Jahre, Thrash zu spielen. Nach seinem Debt "The Atomic Blast" (2009) und dem darauf folgenden Album "Madness Is My Name" organisierte das Quartett im Jahr 2013 unter dem Motto "Thrashed & Alive" eine Deutschlandtour und nahm im zehnten Jahr des Bandbestehens sein drittes Album auf. Auf "Slavery" setzen ERADICATOR sowohl die eigene Marschrichtung als auch die von alten Helden, die vom Pfad des guten, alten Thrash abgekommen sind, konsequent fort: Kreischgesang, Riffs, pfeilschnelle Frickelsoli und wstes Doublebass-Gepolter. Nach einem kurzen Intro gibt's mit "Of Ashes And Sand" einen Aufmacher, auf den wohl manche Band aus dem Kalifornien der 1980er stolz gewesen wre! Ohne nennenswerte Tiefen liefern ERADICATOR geilen Stoff auf hohem Niveau und fabrizieren mit "Two Thousand Thirteen", "One Man Army" und dem titelgebenden Rausschmeier "Slavery" echte Ohrwrmer. Sehr solide gemacht und doch irgendwie nicht so richtig prall ist diese Scheibe, weil sie schlicht zu spt kommt- die grnen Auen des Thrash alter Schule sind seit 20 Jahren oder lnger abgegrast und echte Fans haben schon alle wegweisenden Alben dieses Genres in der heimischen (Vinyl-) Sammlung. Da die Helden vergangener Tage live jedoch nicht mehr viel reien, sind ERADICATOR ein guter Tipp fr alle Freunde gepflegter, d.h. lauter Livemusik!
   
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