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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MONOX - Perception Changes
Band MONOX
Albumtitel Perception Changes
Label/Vertrieb Fat Brek
Homepage www.monoxband.com
Verffentlichung 27.02.2015
Laufzeit 34:00 Minuten
Autor Axel Gerhartz
Bewertung 7 von 15 Punkten
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So, was haben wir hier?
MONOX aus Kroatien mit ihrem Album "Perception Changes". Melodic-Death mit Einflssen von Gojira, ber Meshuggah bis hin zu Cynic oder Death, Aha!Genau das hrt man auch, da hat sich die Rhythmusfraktion ordentlich ins Zeug gelegt. Viele vertrackte Passagen sind zu hren und kein Clean-Gejammer.Leider machen die genannten Bands es aber auch vor, wie solche Musik funktionieren kann. Aller Eifer in Ehren aber so richtig funktionieren will das Album nicht bei mir. Wenn man sich zunchst die Promo durchliest und anschlieend die Platte hrt, kommt das gleiche Gefhl auf, als wrde man einen hoch angepriesenen Slasher-Film sehen, der zwar ein paar coole Ideen verarbeitet und das Ganze auch handwerklich gut bis sehr gut darbringt aber dennoch keine richtigen Hhepunkte parat hlt oder frisch, geschweige denn spannend daher kommt.Auch hier luft bei MONOX das potentielle Opfer die Treppe hoch, statt zur Tr raus. Keiner ruft die Polizei oder erlegt den Killer, wenn er die Chance dazu hat...
Der Sound ist teilweise auch recht inkonsistent. Mal braten die Gitarren alles weg, mal wird man vom Bass berrascht (huch, auch dabei?), mal triggert die Base fast alles kaputt. Konstant hingegen die Spielzeug-Snare und die viel zu leisen Becken, die zum Teil so gut wie gar nicht auffallen. Wenn das so gewollt war, entzieht es sich meiner Kenntnis warum man so einen Sound auffahren mchte.Der Gesang deckt von Keiferei bis zum inbrnstigem Gebelle alles ab und kann trotz Bemhung des Sngers recht schnell nerven. Das ein oder andere nette Solo ist dabei, gert aber auch schnell wieder in Vergessenheit.Was zu sagen bleibt, ist das die Band sehr gut demonstriert, was sie rhythmisch drauf hat, hin und wieder auch ein paar fette Riffs und Passagen raus haut, aber leider ihre eigenen Spannungsbgen nicht halten kann. Dies macht "Perception Changes". zu einem handwerklich starkem aber auch zu vertracktem Album, das man gut nebenher hren kann. Fr volle Aufmerksamkeit ist es leider zu unspektakulr und teilweise sogar ermdend.
   
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