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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE MINUTES - Live Well, Change Often
Band THE MINUTES
Albumtitel Live Well, Change Often
Label/Vertrieb Model Citizen/Warner
Homepage www.theminutesmusic.com
Verffentlichung 06.02.2015
Laufzeit 40:15 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 10 von 15 Punkten
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The Minutes nennt sich ein klassisch besetztes Rock Trio aus Dublin/Irland, das vor drei Jahren ihr vielbeachtetes Debt "Marcata" verffentlichte. Das beamte sie zwar nicht an die Spitze der Charts, jedoch als Anheizer auf die Bhnen fr u.a. Flogging Molly, den Foo Fighters oder Kings Of Leon. Und das sind ja wei Gott keine Rumpeltruppen. Auch auf grere Festivals wie dem Hamburger Reeperbahn Festival wurden sie schon eingeladen.
Jetzt gibt es den Nachfolger, dessen Titel "Live Well, Change Often" man vielleicht sogar als Aufforderung zum hufig wechselnden Geschlechtsverkehr deuten knnte. Oder auch, und das ist wahrscheinlicher als Aufruf sich ruhig fter mal neue, unbekanntere Bands anzuhren. So wird dann der Fan hrterer Klnge durchaus fndig, wie im Fall von The Minutes auch. Neun mal gibt es feinsten, melodischen und arschtretenden Rock`n Roll, der riffgewaltig und groovend ertnt und mit einer zwar jung klingenden, jedoch durchaus ordentlichen Stimme Mark Austins vorgetragen wird. Die Songs kommen dabei unmittelbar aus dem Sulky und wissen durch ordentlich Schmackes zu gefallen. Das ist zwar nichts Auergewhnliches, trifft aber durch die Einfachheit unmittelbar ins Ziel. Will sagen, dass bei dieser Musik Nackenmuskulatur und Beine punktgenau angesprochen werden. Werden bei diesem Hard Rock ab und an kleinere Nebenschaupltze wie Blues ("Cherry Bomb"), Punk ("1,2,3,4") oder Country ("Outlaws") beackert, geschieht das nur in Nuancen und wirkt dadurch nie anbiedernd oder aufgesetzt. Auch der gute alte Rock`n Roll wird beim flotten "Holy Roman Empire" mal hintergrndig zitiert und Platz fr die schne Akustik Ballade "Lo And Behold" ist auch noch. Im abschlieenden "Mystery Of Om" schimmern dann sogar die Beatles durch.
Meines Erachtens macht das Trio mit ihrer neuen Platte sehr viel richtig, was mich in Gedenken an Landsmann Johnny Logan zu folgendem Urteil verleitet: Ireland...ten Points.
   
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