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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BY THE PATIENT - Gehenna
Band BY THE PATIENT
Albumtitel Gehenna
Label/Vertrieb Lifeforce Records / Soulfood
Homepage bythepatient.dk
Alternative URL https://www.facebook.com/bythepatient
Verffentlichung 23.01.15
Laufzeit 43:47 Minuten
Autor Alex Postolache
Bewertung 13 von 15 Punkten
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"Gehenna" nennt sich das Werk, welches als dritte Scheibe des Quartetts BY THE PATIENT das Jahr 2015 unserer Zeitrechnung einlutet. Die Band aus Kopenhagen schafft es innerhalb der neun Tracks auf knapp 42 Minuten verteilt, verschiedene Genres des Metal unter eine Haube zu bringen, ohne zu sehr auf die Klischee-Drse zu drcken. Ein frischer Wind aus Richtung Skandinavien, wenn man so will.
Dieses Album hat eine musikalische Breite, die innerhalb der ersten 20 Sekunden des ersten Titels, welcher auf den Namen "Ruled By The Death" hrt, bereits ehrfrchtig Kopf und Krper zum Schwingen bringt. Die Songs grooven unheimlich, selbst dann, wenn Blast Beats und Double-Bass-Attacken aufs Gehr einhmmern. Dabei bietet die Saiten-Fraktion einen Sound, der rein klanglich an Vallenfyre erinnert, so sehr sgen die Klampfen. Trotz der Hrte des Sounds liefern die Gitarren einen sehr differenzierten, breit aufgestellten Akkord-Teppich, der so minimalistisch wie er zum Beispiel im Titel-Song "Gehenna" sein mag, nicht langweilig wird. Und von melodisen Riffings durchzogen ist, Vergleiche zu Amon Amarth drfen an dieser Stelle erlaubt sein.
Es darf aber auch diskret aggressiv nach vorn gehen. Eine moderne Mischung, wie es auch Kvelertak oder Skeletonwitch auf die Reihe bekommen. Die raue Stimme dazu passt wie die Faust aufs Auge, kommt aus tiefer schwarzer Kehle. Sie nimmt sich allerdings gern zurck, gibt den Gitarren und dem Bass so viel Raum, um den eingngigen Akkord-Melodien einen direkten Weg ins Gedchtnis zu ermglichen.
Diesen Blackened Thrash aus Dnemark sollte sich der geneigte Hrer nicht entgehen lassen. Es gibt ihn in digitaler Form und auch als Jewelcase CD fr das Regal zum Herausnehmen, Einlegen und Aufdrehen. Es sind Simon Sonne Andersen (Gitarre und Gesang), Troels Cort Nielsen (Bass und Gesang) Theis Wilmer Poulsen (Gitarre und Gesang) und Adam Schnemann (Schlagzeug), die dieses von vorn bis hinten durchgehend spannende Album kreieren - eine Empfehlung.
   
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