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22. September 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

IN PLASTIC - Between Humanity and Corruption
Band IN PLASTIC
Albumtitel Between Humanity and Corruption
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.inplastic.de
Verffentlichung 19.10.2014
Laufzeit 41:30 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 11 von 15 Punkten
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In Plastic mit ihrem ersten Werk "Between Humanity and Corruption" (Genre: Metalcore / Post-Hardcore) lassen mich ein wenig ratlos zurck. An Ideen und Einflssen hat man auf alle Flle nicht gespart, wie gleich der Opener "Sweet Paranoia" beweist. Von den typischen Metal-Core-Riffs und Breakdowns abgesehen findet man bereits in den ersten 3:31 Minuten des Openers Einflsse wie Death-Core und melodische Post-Core-Einschlge, zuzglich fast schon progressiver Anstze im Gitarrenspiel. Im Intro vor "Sweet Paranoia", welches nahtlos ansetzt, findet man sogar einen Keyboard-Part, der mich an Dimmu Borgir erinnert hat. Man will ihnen zwischendurch zurufen: "Entscheidet euch endlich ...!", muss aber irgendwie grinsen, weil es eben doch mehr als nur aneinandergereihte Parts sind, die wirklich passen. So erging es mir auf dem 12 Lieder starken Album immer wieder. Schne melodische Stellen und die ntige Aggression, die es fr guten Metal braucht, bringen die Herren auf alle Flle mit und fr ein Debt in eigener Produktion ist das mehr als nur ehrenwert. Auch Cover und Artwork sind schn gestaltet, die Platte wird also weder optisch noch musikalisch zu einem Schandfleck in eurem CD-Regal. Ebenfalls positiv erwhnen muss man, neben der echt auf den Punkt gebrachten Produktion, auf alle Flle den Gesang, der mich in allen Stimmlagen und Aggressionsstufen berzeugen konnte. Auch die gelungene Gitarrenarbeit, die fr die ntige Abwechslung sorgt, sollte nicht unerwhnt bleiben.

Fazit: Ganz klar Daumen hoch! Auch wenn es mir schwer fllt zu beschreiben, was den Hrer da drauen erwartet, wenn er sich den Silberling zulegt, denn mehr als "0815-Metal-Core" ist es sicher. Wie wre es also wenn wir es einfach gute Musik nennen?
   
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