Navigation
                
22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PLEXUS - Plexus
Band PLEXUS
Albumtitel Plexus
Label/Vertrieb Metal Axe Records
Homepage www.plexusband.com
Verffentlichung 30.07.2004
Laufzeit 40:20 Minuten
Autor Olaf Reimann
Bewertung 5 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Plexus sollen laut Infoblatt DER Newcomer 2003 im Land des Zuckerhutes gewesen sein. Die Brasilianer sprengten bei einem Auftritt im heimatlichen Fernsehen die Einschaltquoten und sorgten damit fr den rasanten Ausverkauf ihres ersten Demos innerhalb weniger Wochen.
Das recht neue deutsche Label Metal Axe Records hat Plexus unter seine Fittiche genommen und die Jungs wollen sich demnchst mit einem deutschsprachigen Titel bedanken. Wir sind gespannt!
Das Debt-Album des Trios aus der nordostbrasilianischen Stadt Salvador beginnt mit dem eingngigen, straighten Rocker "Natural Born Leaders", der sich nicht zuletzt aufgrund der Shout-Parts im Refrain sofort im Ohr festsetzt. Aufllig ist der erdige, raue Sound, der allerdings ganz gut zur Musik passt. Beim zweiten Stck "Second Earth" wird etwas das Tempo rausgenommen und zum ersten Mal fllt auf, dass das Englische nicht die Muttersprache von Snger und Gitarrist Marcelo Martins ist. "Written Rules" als nchster Song birgt fr mich einige Geheimnisse: Warum whlt der von seiner Veranlagung her gute Snger in seinen Melodien immer wieder Tne, die nicht zur Begleitung passen wollen? Warum werde ich den Eindruck eines mittelmigen Songwritings nicht los? Leider setzt sich das auch im folgenden Song "Not A Chance" fort. Zudem klingt dieser Song fast punkrockig, was mich zustzlich leicht befremdet. Lied Nummer 5 "Once In A Heart" hllt sich in ein New Metal-artiges Gewand und ist mit dem belsten Beispiel an schrgen Gesangsnoten ausgestattet. Tut mir leid, aber das nervt. Mit "Ronin" ist ein Instrumental vertreten, das solide gemacht ist, den Instrumentalisten aber auch nicht gerade vom Hocker reisst. Das anschlieende "Arrival" erinnert in der Tat am Anfang, wie im Infoblatt beschrieben, etwas an Iron Maiden und geht im weiteren Verlauf in Megadeth-Riffs ber. berhaupt werden gegen Ende der CD die Gitarren etwas verspielter und knnen mit einigen guten Anstzen aufwarten. So auch in "Epic Chaos". Das mit knapp ber neun Minuten angegebene Stck "Heart Breaker" entpuppt sich als Dreiminter (musste man ber die 40 Minuten-Marke kommen, oder was?) und bildet den Rausschmeisser aus einer CD, deren musikalische Qualitt meiner Meinung nach eher einer Band im Demo-Stadium entspricht. Aber meistens ist ja bei Bands in diesem erwhnten Stadium eine Steigerung drin; darauf hoffe ich auch bei Plexus.
   
<< vorheriges Review
SPELLGATE - Exodus
nchstes Review >>
AD VITAM AETERNAM - Abstrakt Senses


Zufällige Reviews