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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OTHERWISE - Peace At All Costs
Band OTHERWISE
Albumtitel Peace At All Costs
Label/Vertrieb Century Media/Universal
Homepage www.facebook.com/otherwiseofficial
Verffentlichung 19.01.2015
Laufzeit 45:03 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die sndige Stadt Las Vegas in Nevada beheimatet die Alternative-Rock-Band Otherwise. Mit "Peace At All Costs" kommt jetzt der Nachfolger der durchaus in den Staaten erfolgreichen Platte "True Love Never Dies" auch bei uns in die Regale. Kommen wir direkt zu den negativen Punkten aus meiner persnlichen Sicht und das sind nicht viele. Als Erstes ist mir die Platte "etwas" zu radiotauglich und knnte ein wenig mehr Hrte vertragen und zum Zweiten wrde ich mir stellenweise ein paar weniger Effekte auf dem Gesang wnschen, damit Snger Adrian Patrick etwas roher rberkommt. Denn wer so eine Stimme hat, kann auf den Einsatz von solchen Spielereien nun wirklich verzichten. Aber das ist ja ein Phnomen und wiederkehrender Fehler, den man auch immer wieder bei Chad Kroeger und Kollegen in der Vergangenheit begangen hat. Das war es auch schon mit dem Meckern, das Album kommt kraftvoll aus den Boxen und jederzeit findet man neue Details in den toll arrangierten Songs. Von der Liedauswahl halten sich die Stcke, die anstndig rocken, mit der Anzahl von sanfteren Liedern, wie z.B. die fantastische Ballade "Walk Away" (Track:9), die Waage. "Walk Away" hat meiner Meinung durchaus Radio-Hit-Potential. Das Lied besticht mit einem richtig fetten Sound, der mehr als Gnsehaut-Potential hat, das Ganze wird dann auch noch von Streichern wortwrtlich unterstrichen. Handwerklich ist auf dem Silberling eh alles ehrenwert und der Sound passt prima ins Zeitalter der Alternative- und Post-Grunge-ra und hat damit beste Chancen, ein breites Publikum anzusprechen. Das Otherwise in Europa noch ein unbeschriebenes Blatt ist, knnte sich also bald ndern, wenn man es schafft, das Ganze live umzusetzen und vielleicht das eine oder andere Festival in Europa spielen kann.

Fazit: "Peace At All Costs" ist ein toller Zeitvertreib und viele Songs bleiben hngen.
Ist aber ganz klar nichts fr den "durchschnittlichen" Metalhead, weil es dafr dann doch zu Mainstream ist. Alle Alternative-Rock-Fans sollten es aber dringend mal antesten. Mir gefllt es gut und ich sage voraus, dass der Name "Otherwise" bald dem Musikliebhaber in Europa ein Begriff sein wird. Anspieltipps: "Love & War" (Track:2), "The Other Side Of Truth" (Track:7),"All The Pretty Things" (Track:8). Auch wenn die CD direkt mit Nevada in Verbindung steht, ist sie alles andere als ein Glcksspiel und sicher eine bessere Geldanlage als eine Partie Blackjack.
   
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