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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BORN FROM PAIN - Dance With The Devil
Band BORN FROM PAIN
Albumtitel Dance With The Devil
Label/Vertrieb BDHW / Soulfood
Homepage www.bornfrompain.com/
Alternative URL https://www.facebook.com/bornfrompainoff...
Verffentlichung 28.11.2014
Laufzeit 31:18 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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"Dance With The Devil" ist das inzwischen siebten Studioalbum der niederlndischen Hardcore Institution BORN FROM PAIN. Bereits 1997 gegrndet, scheint man nun nach etlichen Besetzungswechseln ber die Jahre seit 2012 ein funktionierendes Team gefunden zu haben. Ex-Basser Rob Franssen ist nach wie vor am Mikro zu hren und mit Serv Olieslagers kehrte eines der Grndungsmitglieder nach jahrelanger Abstinenz zurck an die Axt.
Persnlich habe ich die Band nach dem 2008er Album "Survival" etwas aus den Augen verloren und auch nicht weiter gro verfolgt. Bis auf wenige Hits wie "New Hate Rising" und "Stop At Nothing" fiel es mir auch meist recht schwer, mich fr den Hardcore der Nachbarn zu erwrmen. hnlich ergeht es mir auch zu Beginn mit "Dance With The Devil". Nach dem etwas berlangen Drumgewitter des Intros "As Above, So Below" werde ich erneut nicht wirklich warm mit der Scheibe. Dabei kann man dem Quintett gar nicht mal viel vorwerfen. Der Sound ist absolut satt und drckend und gerade zu Beginn werden bei den Liedern selbst viele verschiedene Geschwindigkeiten bedient. Zustzlich werden auf der gesamten Platte immer wieder Einspieler und Zitate gebracht, die ein monotones aneinanderreihen von Songs verhindern. Auch die Riffs sind gar nicht mal so altbekannt, wie es im Hardcore ja durchaus schon mal vorkommen kann. Lediglich, es kickt einfach nicht. Zumal ich mit Stcken wie "Truth Of The Streets", welches ein Feature mit Matthi Nasty ist, zu 90% wenig anfangen kann, wenn dort relativ einfallslos auf zwei Tnen rumgerotzt wird. Ab der zweiten Hlfte des Rundlings ndert sich dies aber schlagartig. Sptestens mit dem Titeltrack geht die Qualitt merklich nach oben, was das Riffing und auch die Struktur der Songs angeht. Mit "Roots", einem Track mit einem absoluten Killerriff, und "Bleed The Poison" mit Scott Terror finden sich auch nicht zufllig die beiden besten Nummern auf "Dance With The Devil" weit hinten auf der Scheibe. Als Bonus gibt es dann als Hiddentrack noch eine kleine sowie gelungene Adaption von "Hotel California", die in die Kategorie "kann man machen" fllt.
Letztlich ist es aber auch egal, was ich bei einer so angesehenen Band wie BORN FROM PAIN in die Rezension schreibe. Ich htte die Zeilen auch mit den Worten "Erbsen und Bohnen" fllen knnen, es wrde keinen Unterschied machen. Denn auch ohne meine Worte wird "Dance With The Devil" fr Fans wie fr Genre-Freunde ein absolutes Highlight zum Ende des Jahres sein.
   
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