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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OBSCURITY - Vintar
Band OBSCURITY
Albumtitel Vintar
Label/Vertrieb Trollzorn / Soulfood
Homepage www.obscurity-online.de/
Alternative URL https://de-de.facebook.com/obscurityberg...
Verffentlichung 28.11.2014
Laufzeit 40:00 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die aus Velbert im Bergischen Land stammenden OBSCURITY sind ein Musterbeispiel dafr, wie man mit Behaarrlichkeit und guter Arbeit am Ende zu wohlverdientem Ruhm kommt. ber zehn Jahre und fnf Verffentlichungen - darunter drei volle Alben - brauchten die "Bergischen Lwen", bis Trollzorn angebissen und den Jungs einen Plattenvertrag angeboten hatte. Inzwischen prsentiert das Quintett mit "Vintar" das siebte Studioalbum und bleibt seinen Leisten absolut treu.
Erneut geht es im Viking und Death Metal Stil mit deutschen Texten durch die nordische Mythologie. Dieses Mal hat man sich fr die Geschichte nach dem Ragnark, der Gtterdmmerung, entschieden und erzhlt aus Sicht eines einzelnen Kriegers, was im neuen Kontinent "Wodanheim" so abgeht. Da nach Ragnark aber nicht nur das Gute berlebt hat, bedeutet das kurz gesagt, dass es die neue Welt nach wie vor gegen Unwesen, alte Gtter und neue Feinde zu verteidigen gilt, nichts Neues also. Lsst man sich aber auf die mit viel Pathos gespickte Erzhlung ein, wird man auch musikalisch absolut ordentlich bedient. Denn neben dem ordentlichen Konzept der Texte beweisen OBSCURITY, dass auch das Songwriting stimmt. Es ist vor allem die Abwechslung, die "Vintar" eine gute Dynamik verleiht und den Finger zum Repeat-Knopf fhrt. Schnelle Nummern wie "Naglfar" und "Nebelwelt" kommen neben groovigen Kopfnickern wie "Schicksal der Gtter" und dem Titeltrack "Vintar" stark zur Geltung. Zudem verleihen die beiden xte den Liedern teilweise sehr viele abwechslungsreiche Melodien, die den Spannungsbogen hochhalten. Davon profitieren vor allem Stcke wie "Alter Feind", der auch sonst durch seine Rhythmik Mut zur Innovation beweist und die Platte mit seinen Ideen auflockert.
Insgesamt lsst sich so sagen, dass OBSCURITY mit "Vintar" ein berzeugendes und recht kurzweiliges Album gelungen ist. Fans von beispielsweise Akrea, die ebenfalls mit deutschen Texten berzeugen konnten, werden hier ihre helle Freude dran haben. Wer aber vorsichtshalber mal reinhren will, dem seien als Anspieltipps "Wodanheim" oder auch der Titeltrack empfohlen.
   
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