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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DIVINE:ZERO - The Cold Asylum
Band DIVINE:ZERO
Albumtitel The Cold Asylum
Label/Vertrieb Quality Steel Records / Soulfood
Homepage www.divine-zero.com/
Alternative URL https://www.facebook.com/divinezero1
Verffentlichung 31.10.2014
Laufzeit 43:30 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Ich wusste doch, dass ich den Namen DIVINE:ZERO kannte. Das Quartett, welches sich dem Death Metal verschrieben hat, stammt aus dem kleinen rtchen Erkelenz, nahe Mnchengladbach. Und wenn mich nicht alles tuscht, hab ich mit den selben Jungs sogar schon mal eine Bhne in der Heimat geteilt, dass aber schon vor etlichen Jahren.
Wie sehr sich Beharrlichkeit und Konstanz dann doch auszahlt. Whrend ich mittlerweile einige musikalische Neuanfnge reicher bin, verffentlichen DIVINE:ZERO mit "The Cold Asylum" den Nachfolger ihres Debts von 2008. Aufgenommen wurden die Songs von Achim Kaiser, einem nicht unbekannten Produzenten am Niederrhein, mit dem auch ich schon zusammen arbeiten durfte, der auch sonst fr ordentliche Arbeit u.a. mit Motorjesus und Settle The Score steht. So zeichnet sich "The Cold Asylum" durch einen sehr klaren Sound in allen Mannschaftsteilen aus. Eine schn klatschende Snare, eine guter und nicht knstlich hochgepumpter Bass am unteren Ende, gut ausdifferenzierte Gitarren. Ausgeschmckt wird dies alles von der variablen und kraftvollen Stimme des Frontmanns, der dem Rundling mit seiner Art zu growlen oftmals einen kantigen, fast schon rudigen Anstrich gibt. berzeugend sind auf dem grtenteils auf Midtempo ausgerichteten Album die schnellen Doublebass-Parts wie im Song "Deathroll Pentecost" oder bass-lastige Passagen welche im Stck "Awake" zu hren sind. Diese werten mit ihren Ideen und ihrer Spielfertigkeit das Album ein ganzes Stck auf, denn sie lockern nicht nur die oftmals sehr groovige Atmosphre auf, sondern zeigen auch neben den Soli immer wieder ordentliche Kreativitt. Ansonsten tut der Todesblei mit einigen Thrash-Anleihen niemandem weh, es gibt keine wirklichen Ausreier nach oben, in die Gegenrichtung brennt auch nichts an.
Mit Quality Steel Records aus Hamburg hat man seit dem Sommer nun auch eine geeignete Plattenfirma gefunden, die "The Cold Asylum" vernnftig zu vermarkten wissen wird, sodass mit dem Teil durchaus ein ordentlicher Schritt nach vorn zu machen ist. Andererseits werden sich DIVINE:ZERO in Zukunft mit der greren Aufmerksamkeit steigern mssen, um nicht schnell wieder in der Versenkung zu landen. Death Metal Fans, die einen Hang zur alten Schule und Melodien haben, machen hier aber nichts falsch.
   
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