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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE SMASHING PUMPKINS - Monuments To An Elegy
Band THE SMASHING PUMPKINS
Albumtitel Monuments To An Elegy
Label/Vertrieb Bmg Rights Management/rough trade
Homepage www.smashingpumpkinsnexus.com/
Verffentlichung 05.12.2014
Laufzeit 38:44 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 8 von 15 Punkten
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The Smashing Pumpkins sind zurck. Viel muss man zu dieser Band eigentlich nicht mehr erzhlen, gibt es doch kaum eine Band die das Alternative Genre so geprgt hat. Nun schlgt man mit dem Werk "Monuments To An Elegy" und einem weiteren Werk, dessen Titel "Day For Night" lauten und das im Laufe des Jahres 2015 erscheinen soll, doppelt zu. Dabei stellt laut Infoblatt "Monuments To An Elegy" den Mittelteil eines 44 Werke umfassenden Songzyklus dar, der 2009 mit "Teargarden By Kaleidyscope" begann und mit "Day For Night" enden soll. Mit von der Partie ist dabei an den Drums niemand Geringeres als Tommy Lee, seines Zeichens Drummer von Mtley Cre. Wenn man aber ehrlich ist, knnen die zwar solide gespielten, aber ansonsten berschaubaren Drum Beats keine groe Herausforderung gewesen sein und sollten auch von der Geschwindigkeit her dem mittlerweile 52-jhrigen keine Schweiperlen auf die Stirn getrieben haben. Ich habe mich eigentlich sehr gefreut als man mich fragte, ob ich die neue Smashing Pumpkins "verarzten" knnte. Leider hielt diese Freude nicht lange an, denn richtig warm werde ich mit dem Silberling nicht. Das Ganze ist ohne Frage super produziert, aber mir ist es alles in allem zu seicht und das Teil pltschert so vor sich hin. Es sollte einem doch zu denken geben, wenn man eine Scheibe versehentlich auf Repeat hrt und einem erst auffllt, dass man sie schon zum wiederholten Mal hrt, als man sie fr jemand anderes "mal von vorne anmachen" mchte. Und das liegt nicht daran, dass die Platte so abwechslungsreich ist, sondern weil alles so gleich klingt. Einzig Track Nummer 4 "One And All" ist ein echter Ohrenschmaus und kann an die guten alten Zeiten anknpfen. Der Song hat Hit-Potenzial, da groovt die Band endlich mal etwas und glnzt mit einem tollen Riff zu dem Billy Corgan mit seiner sehr charismatischen Stimme super zur Geltung kommt. Das war der Moment an dem ich dachte "Jaaaa! Bitte mehr davon! Es geht doch!"...nur um dann mit dem nchsten Song "Run2me" bitter enttuscht zu werden, der schon mit ganz schlimmem 80er Keyboardsound erffnet wird und dann wieder in den Tiefen der Seichtheit versinkt.

Fazit: Ein Billy Corgan und ein Tommy Lee alleine reichen fr eine gute Platte nicht aus. Es fehlt mir vor allem an der alten Kraft und "depressiven Aggressivitt" der frheren Alben. Die Platte ist gut produziert und besitzt ihre Momente - mehr aber nicht. Nur ein Song von neun ist ein echter Kracher und das ist einfach zu wenig. Es bleibt zu hoffen, dass der Nachfolger, der ja schon fr
nchstes Jahr geplant ist, wieder etwas kraftvoller und rockiger wird.
   
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