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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PATH OF GOLCONDA - Destination:Downfall
Band PATH OF GOLCONDA
Albumtitel Destination:Downfall
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.pathofgolconda.com
Verffentlichung 2004
Laufzeit 44:10 Minuten
Autor Andreas W. K.
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Liebe Plattenfirmen,

sitzt ihr eigentlich auf euren Ohren? Wenn ihr mal fter die Reviews in diversen Webzines und Printmagazinen lesen wrdet, dann wsstet ihr, dass es seit geraumer Zeit eine ziemlich tfte Band namens PATH OF GOLCONDA gibt, die in schner Regelmigkeit in Eigenregie richtig geile Alben verffentlicht (und von denen ihr garantiert das ein oder andere Demo im Briefkasten hattet). Was mich allerdings verwundert ist die Tatsache, dass deren Alben locker mit euren bereits gesignten Bands mithalten kann. Das fngt schon bei der grafischen Gestaltung der CD an. Die sieht ja tatschlich tiptop aus - als htte es einer eurer teuren Gafiker gemacht. Und weiter geht's bei der Produktion. Dieses Album beweist, dass man sich nicht wochenlang in einem sndhaft teuren Studio mit einem noch teureren Produzenten verschanzen muss. "Destination: Downfall" hmmert nmlich amtlich fett aus den Boxen, dass die Schwarte kracht. Der mit einigen Thrash-Metal angereicherte Death-Metal von PATH OF GOLCONDA wird nicht nur sehr abwechlungsreich intoniert, sondern verfgt auch ber den ntigen Bumms, um euch die dicken Brocken Ohrenschmalz aus den Ohren zu pusten, der anscheinend eure Gehrgnge verstopft. An dieser Stelle mchte ich nur auf den Hammer-Opener "Uncreation" verweisen - besser kann man ein Album kaum beginnen! Treibendes Drumming, fette Thrash-Riffs, ein feines Gespr fr griffige Melodien, raffinierte Breaks und ein rundum ausgereiftes Songwriting sind die Trademarks von P.O.G., die dafr sorgen, dass es auf "Destination:Downfall" keinerlei Ausflle zu vermelden gibt. Und wer das nicht kapiert, hat von Metal keinen Schimmer und sollte z.B. in einer Plattenfirma nicht entscheiden drfen, welche Band einen Deal kriegt und welche nicht.
Und das 17-20 Euro fr eine CD ein bichen zu viel des Guten sind, haben die Jungs von P.O.G. auch erkannt und bringen ihr neustes Werk fr schlappe 10 Schleifen unter die Leute. DAS sind Preise, zu denen sich jeder mindestens eine CD pro Monat kaufen kann. JEDER! Hat doch damals mit Vinylplatten fr 20 DM auch funktioniert, oder? Und die drften in der Herstellung deutlich teurer gewesen sein, nich nich?
Also, liebe Labels: Gebt dieser hochtalentierten Band eine Chance und beweist, dass ihr Geschmack habt!
   
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