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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAUS - Kylmä Tyla
Band TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAUS
Albumtitel Kylmä Tyla
Label/Vertrieb King Foo Records
Homepage www.trioniskalaukaus.net
Veröffentlichung 03.06.2004
Laufzeit 37:09 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Mitihrem vierten Album Kylmä Tyla" ist die Formation TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAUS ihrem Stil absolut treu geblieben.
Timo ist mit seinem Trio Genickschuss ein richtiger Star in seinem Heimatland Finnland und u.a. für das Management von Nightwish zuständig. Der Musiker macht schon 20 Jahre Musik und hatte schon Erfolge vor dieser Formation. Die heutige Band kann man nicht eindeutig einem Stil zuzuordnen. Ob Rock, Metal oder Crossover, überall ist man daheim. Durch die oft traurige Stimme, welche melancholische Melodien transportiert und die dezent aufkeimenden Keyboards entsteht ein gewisser Gothic Touch, den man auch als typisch finnische Schwermut sehen kann. Damit das Ganze nicht ausufert, hämmern sehr melodische aber fette Gitarrenwände ohrwurmartige Gitarrenriffs auf das Ganze, wodurch die Songs rocken wie die Wildsau! Timo Rautiainen & Co. nehmen dafür aber ab und an den Fuß vom Midtempogaspedal und lassen pro Platte auch mal einen oder zwei ruhigere Songs vom Stapel. Von Balladen im klassischen Sinne möchte ich zwar jetzt nicht sprechen, aber es geht schon in die Richtung.
Das einzig negative ist die Tatsache, dass die Scheibe (wie alle Alben) recht kurz ausgefallen ist und sich wenig von Vorgänger unterscheidet. Aber das hat Bands wie W.A.S.P., Running Wild oder Pro Pain auch nicht von einer großen Fangemeinde abgehalten. Für diejenigen, welche es nicht mit der finnischen Sprache (auch ein Reiz der Platte!) haben und deshalb diese Band nicht antesten wollen, sollten wissen, dass im September eine Version mit deutschem Gesang heraus kommen soll! Wer aber den Vorgänger "In frostigen Tälern kennt", der wird öfter mal schmunzeln genauso wie bei Manowars "Herz Aus Stahl". Dafür sind die Texte recht nachdenklich, gesellschaftskritisch und können teilweise deutsch auf der Homepage gelesen werden.
Ich schweife ab, also: " Kylmä Tyla" ist eine gute Platte!
   
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