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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CONTAMINATION - Nightmare Asylum
Band CONTAMINATION
Albumtitel Nightmare Asylum
Label/Vertrieb 7hard / Membran
Homepage www.contaminationband.com/
Alternative URL https://www.facebook.com/riseofthedead
Verffentlichung 12.09.2014
Laufzeit 29:55 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Das deutsche Quartett CONTAMINATION drfte ber die Grenzen von Baden-Wrttemberg hinaus nur den wenigsten bekannt sein. Bereits 2008 grndete sich der Vierer und nahm zwei Jahre spter eine erste Demo auf. Hierfr suchte man bereits die Mitarbeit von Axel Heckert, der unter anderem schon mit Brainstorm und Axel Rudi Pell zusammengearbeitet hat. Fr die neue Scheibe "Nightmare Asylum" setzte man diesmal auf die Expertise von Andy Classen und nahm in dessen Stage One Studios auf.
Auf der Platte, die mit fnf Songs dann doch recht knapp trotz der 30-mintigen Spielzeit ausfllt, bietet die Band einen stabilen Mix aus Thrash und Death Metal. Darber hinaus gibt es viele technische Frickeleien und Kleinigkeiten, die auf den ersten Blick gar nicht so recht ins Auge stechen, aber nach mehrmaligen Durchlufen doch auffallen, wie die vielen Taktspielereien im Stck "Written In Blood". Auch ist in dem Ganzen ein gehriger Anstrich alter Schule auszumachen. So fhle ich mich bei den Gitarren und den Soli des fteren an alte Metallica erinnert. Am strksten ist das in einer Passage im Track "Morbid Fascination" auszumachen, der nach ca. anderthalb Minuten wie eine etwas schnellere Version des Anfangsriffs von "Holier Than Thou" klingt.
Insgesamt fehlt mir aber bei aller technischen Finesse noch so ein wenig der letzte durchschlagende Kick. Snger Tobias Berger bellt ordentlich ins Mikro, die Gitarren leisten vorzgliche Arbeit und die Riffs sind nicht von Pappe, wie man oftmals unschwer erkennt, aber leider lsst mich das aus irgendeinem Grund recht kalt. Vielleicht liegt es in der leicht steril dargebotenen Art und Weise, denn trotz der vielen Ideen luft "Nightmare Asylum" etwas Gefahr, zu monoton zu werden. Es fehlt ein wenig die Wrme in der gesamten Produktion. Den einzelnen Stcken mangelt es trotz der langen Spielzeit oftmals an einer gewissen Tiefe oder einem Einschnitt, der den Nummern einen strkeren Charakter verleiht. Das bereits angesprochene "Written In Blood" ist da mit seinen Tappings und seinem Break gegen Ende auf einem ordentlichen Weg.
Generell knnen Thrash und auch Death Metal Fans mit CONTAMINATION nicht viel falsch machen, da beide Lager auf "Nightmare Asylum" kompetent bedient werden. Zur Sicherheit sollte man aber vielleicht doch noch mal vorher reinhren, ehe man einen Blindkauf ttigt.
   
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