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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FUCK YOU AND DIE - Elements Of Instability
Band FUCK YOU AND DIE
Albumtitel Elements Of Instability
Label/Vertrieb Astat Entertainment
Homepage https://www.facebook.com/fyadofficial
Verffentlichung 29.08.2014
Laufzeit 35:34 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Bereits seit Anfang des Jahres wurde ich von einem Bekannten hei gemacht, dass hier Tech-Death der Extraklasse kommt. Das war auf einem Konzert der Band Der Weg Einer Freiheit. Das spielt deshalb eine gewisse Rolle, weil drei der insgesamt fnf Bandmitglieder gleichzeitig bei der Black Metal Sensation des letzten Jahres in die Saiten respektive Felle kloppen.
"Elements Of Instability" ist dabei nicht mal die erste Scheibe, die FUCK YOU AND DIE hier vorlegen. Bereits 2010 gab es mit "Veni Vici" ein erstes Album, danach folgte rtselhafterweise eine Demo. Nun liegt hier also der Zweitling vor. Ich kann sagen, der ominse Bekannte hat Recht behalten. Alter Schwede, da bekommen Obscura und Necrophagist aber ordentlich Konkurrenz. Den Sound, den das Quintett aus dem Schwarzwald mitbringt, lehnt sich auch vollends und offensichtlich gewollt in diese Richtung. Man muss auch dazu sagen, dass es einfach super funktioniert und klasse klingt. Warum also das Rezept ndern?
Allen voran die Gitarren und dadurch auch viele Arrangements wecken Erinnerungen an die hiesigen Zugpferde. Der Takt wird gebrochen, verdreht, um den rmel gewickelt und wieder ausgespuckt. Das alles mit glasklar klimpernden xten und einem Hochgeschwindigkeitsdrumming, unterlegt von einem derben und tiefen Organ. Snger Roman versteht bei aller gutturaler Tiefe zu berzeugen, weil da nichts in den Bart genuschelt wird, sondern technisch sauber die Stimmbnder beansprucht werden. Die Gefahr, dass manch einer sagen wrde, es handele sich aufgrund dessen nur um ein Plagiat der bisherigen Szenegren, ist allerdings nicht gegeben. Dafr sind die Ideen bei aller hnlichkeit dann doch einerseits zu Eigen, andererseits auch bei aller Komplexitt nicht vergleichbar.
Was jedoch verwundert, ist die Tatsache, dass bei 10 Tracks die ersten Fnf allesamt eine ordentliche Lnge zwischen drei und sechs Minuten aufweisen, die nchsten Lieder jedoch bis auf "Self Inflicted Suffocation" nicht mehr ber die zweieinhalb Minutenmarke hinauskommen. "State Of Anxiety" und "Habitus Metus" sind sogar noch mal deutlich krzer und knnen somit klar als Interludes gesehen werden. Die Platte kann aber sowieso in einem Durchlauf gehrt werden, ohne Durchhnger befrchten zu mssen. Diverse Sprachsamples in den ersten Stcken lockern den Wust etwas auf, daher fallen die krzeren Spielzeiten in den hinteren Songs kaum auf. FUCK YOU AND DIE haben mit "Elements Of Instability" eine starke Duftmarke im eh schon talentierten deutschen Technical Death Metal Markt gesetzt. Jeder, der mit oben genannten Bands wie Obscura, Necrophagist und hnliche was anfangen kann, fr den hlt FUCK YOU AND DIE ein Potpourri der guten Laune parat.
   
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