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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MR. BIG - ...The Stories We Could Tell
Band MR. BIG
Albumtitel ...The Stories We Could Tell
Label/Vertrieb Frontiers Records / Soulfood
Homepage www.mrbigsite.com
Verffentlichung 26.09.2014
Laufzeit 55:31 Minuten
Autor Martin Stark
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Es gibt kaum Bands da draussen, die in Hard Rock-Bereich einen wirklich eigenstndigen Sound aufweisen. Die Mannen um Fronter Eric Martin und Paul Gilbert (g) besitzen ihn definitiv. Wenn dann noch ein Billy Sheehan (The Winery Dogs) den Bass zupft und zusammen mit Pat Torpey, einem Ausnahme-Drummer, den Rhythmus vorgibt, dann fehlen nur noch starke Songs fr ein groartiges Album. Jedoch liegt mit der krzlich bekanntgewordenen Parkinson-Erkrankung des Drummers ein dunkler Schatten ber der Band. Torpey hat jedoch diese Scheibe - wenn auch unter erheblichen Schwierigkeiten - eingetrommelt. Doch zurck zu den starken Songs. "...The Stories We Could Tell" bietet davon so einige, verfgt aber auch ber zwei, drei Stcke, die nicht unmittelbar znden, dann aber umso nachhaltiger ("Satisfied" oder "Eastwest"). "The Monster In Me" beginnt mit einem fr Gilbert charakteristischen Gitarrenlauf und endet in einem fulminanten Groover. Das treibende "I Forget To Breathe" berrascht mit sehr basischen Drums, reisst den Hrer aber sofort mit. "Fragile" geht in Sachen Hookline noch am ehesten in Richtung lterer Nummern. (Fast) vorbei sind jedoch die Balladen-Zeiten ("The Man Who Has Everything" oder "Just Let Your Heart Decide"). Insgesamt kommt das Material vielseitiger und abwechslungsreicher rber. Mglich, dass Eric Martin seine Gastauftritte bei Avantasia ein Stck weit inspiriert haben. Hier wird meist erdig gerockt und der Schwei? fliesst gefhlt in Strmen. Mr.Big 2014 bieten ein kraft- und druckvoll produziertes Rock-Album ohne groe Schwchen, welches aber aufgrund weniger Zuckerguss-Refrains eine leicht andere Zielgruppe als die Hit-Alben der vergangenen Dekaden ansprechen wird. Wobei die Hit-Singles der Amerikaner schon immer etwas kontrr zu den brigen Songs standen. Ein richtig gutes, konsequentes Album einer reifen Band mit Ausnahme-Musikern. Schn, dass sie wieder da sind die Herren! Freunde der Winery Dogs, von Tesla oder Extreme drfen sich freudig und erwartungsfroh die Hnde reiben.
   
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