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23. Januar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

EDEN WEINT IM GRAB - Geysterstunde II
Band EDEN WEINT IM GRAB
Albumtitel Geysterstunde II
Label/Vertrieb Winter Solitude / Einheit Produktionen / Soulfood
Homepage www.edenweintimgrab.de
Verffentlichung 29.08.2014
Laufzeit 63:43 Minuten
Autor Jennifer Laux
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Da schlgt die "Geysterstunde" nach drei Jahren endlich "II". EDEN WEINT IM GRAB meldet sich zurck mit ihrem Dark Horror Metal und ihrem mittlerweile sechsten Werk. Eines ist nach dem ersten Hrdurchlauf bereits klar: Das war richtig eingngig. Schon die "Jenseitsflugmaschine" schafft einen energiegeladenen Einstieg. Das Einflechten von Violine und Cello in die 17 Songs schafft eine besondere Atmosphre. Mittelalterlicher Flair wie bei "Nachtsterben" schafft Abwechslung; das "Wesen aus dem Nichts" versetzt mit seinen Polka- Elementen in eine andere Zeit. Das metallische "Aurelia" geht nach vorne und prgelt ordentlich drauf los. Sehr fett. "Die Sage von der weien Frau" berhrt auf eine Art und lsst innehalten. Erzhlerisch interessant verabschieden sich die Berliner mit "Somnambule" . Jeder Song klingt anders, speziell und doch scheint alles aus einem Guss; so etwas hrt man selten. Tolle Melodien versetzen in Mitsing-Laune - das alles bietet diese "Geysterstunde". Der Gesang von Mastermind Alexander Paul Blake ist ebenso abwechslungsreich wie die Titel auf diesem Silberling. Seine Stimme versteht sich jedem Songstil gekonnt anzupassen, ohne dabei den erkennbaren Charakter zu verlieren. Ein audio-schauspielerisches Talent hat er da, wrde ich behaupten.
Das Sextett aus Berlin hat sich mit "Geysterstunde II" mit vielen unterschiedlichen Stoffen gewandet, die aber alle ineinandergreifen und so einen kostbaren und dsteren Soundteppich hervorzaubern - hart und flauschig zugleich - damit decke ich mich doch gerne zu.
   
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