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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RED KUNZ - Teeth, Hair & Skin
Band RED KUNZ
Albumtitel Teeth, Hair & Skin
Label/Vertrieb Hummus / Irascible Distribution
Homepage https://www.facebook.com/redkunz
Verffentlichung 15.08.2014
Laufzeit 21:17 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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RED KUNZ ist eine Kollaboration aus den beiden Bands Red Fang und Kunz. Snger und Bassist Aaron Beam und Drummer John Sherman bilden dabei das RED, dass KUNZ kommt von den beiden Coilguns- und ehemaligen Ocean-Mitgliedern Luc Hess und Louis Jucker. Anfang des Jahres trafen sich die vier Musiker in der Schweiz, genauer gesagt in Lausanne, zu einer gemeinsamen Musizierwoche und jammten einfach drauf los. Nach sieben Tagen standen vier Songs, einige Kater, mehr Kilo auf der Waage und die fertige Platte "Teeth, Hair & Skin" zu Buche.
Da sich mit Luc Hess und John Sherman zwei Drummer und mit Aaron Beam und Louis Jucker zwei Bassisten zusammenfanden, liegt der Schluss recht nahe, dass die ganze Angelegenheit sehr basslastig und schlagzeuggewittrig wurde. Dass daraus jedoch auch Songs und gute Musik entstehen knnen, wenn nur die richtigen kreativen Kpfe zusammenhocken, beweisen RED KUNZ in diesen zwanzig Minuten. Zwar ist der Erffnungstrack "Transatlantic" noch ein wenig sperrig, die markante Stimme Beams und die instrumentale Ausrichtung im Allgemeinen verleihen der EP jedoch schnell einen eigenen Charakter. Darber hinaus ist es auch in den folgenden Liedern spannend zu hren, was man aus zwei Bssen alles herausholen kann und wie viel Platz dort doch tatschlich noch fr Melodien bleibt. Dass "Teeth, Hair & Skin" zudem in lediglich einer Woche entstanden ist, wirft die Frage auf, wozu die vier Burschen erst fhig sind, sollten sie mal einen Monat Zeit bekommen.
Teilweise mag man ein wenig die Jamsession-Eigenheiten wie am Schluss von "Four Good Reasons" heraushren, jedoch scheint dies erstens beabsichtigt zu sein, und zweitens schmlert es die Qualitt in keiner Weise. Trotzdem drfte dieses Kleinod doch eher etwas fr Fans der genannten Bands sein, in denen die Musiker mitwirken. Denn letztlich erscheint RED KUNZ dann doch bei aller Begabung eher als - wenn auch gelungenes - Experiment.
   
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