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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

V.A. - Celebrating Jon Lord -The Rock Legend-
Band V.A.
Albumtitel Celebrating Jon Lord -The Rock Legend-
Label/Vertrieb e.a.r music/Edel
Homepage www.jonlord.org
Verffentlichung 26.09.2014
Laufzeit 42:12 & 64:10 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Am 16. Juli 2012 verstarb einer der nettesten und liebsten Musiker die es gab, nmlich der ehemalige Deep Purple Keyboarder Jon Lord. Eine hnliche Beliebtheit sowohl bei Mitmusikern als auch bei den Journalisten erfuhr nur noch Ronnie James Dio. Im Rahmen der alljhrlichen Sunflower-Jam in der Royal Albert Hall, eine Charity Veranstaltung zugunsten von Leukmiekranken Kindern die von der Ehefrau von Ian Paice Jacky ins Leben gerufen wurde, erfuhr nun in diesem Jahr Jon Lord seine verdiente Ehrung als Musiker und Mensch. Die Show wurde zu diesem Zweck in drei "Akte" eingeteilt. Der erste Part befasste sich mit dem Komponisten Jon Lord und seinen Werken, er selbst war ja groer Klassikfan und gilt als Pionier in der Verbindung Rock mit Klassik. Auerdem war er der geistige Vater von Deep Purples Werk "Concerto For Group And Orchestra" 1969, dessen Urauffhrung ebenfalls in der Royal Albert Hall stattfand. Das Orion Orchestra unter Dirigent Paul Mann spielte zusammen mit illustren Gsten, darunter Rick Wakeman (Yes, Asia) und Micky Moody (Whitesnake) Werke aus dem breiten klassischen Schaffen Lords.

Fr die Rockbegeisterten ging es allerdings erst ab Teil 2 so richtig los. Jetzt wurden von vielen bekannten Musikern Stcke von Jon Lord gespielt, die er zusammen mit seinen Bands Artwoods, Deep Purple und Paice Ashton Lord aufgenommen hat. Teilweise kam es an diesem Abend zu Zusammenstellungen, die nur als "einmalig" bezeichnet werden kann. Da traf dann zum Beispiel ein Glenn Hughes auf Bernie Marsden und Rick Wakeman ("Silas And Jerome"), Bruce Dickinson musizierte zusammen mit Ian Paice und Don Airey ("You Keep On Moving") oder Paul Weller jamte mit Micky Moody bei "I Take What I Want". Andere "Bandmitglieder" fr einen Abend waren Phil Campbell oder Sandi Thom. Beim phnomenalen "Burn" kam es sogar zum Duett zwischen Glenn Hughes und Bruce Dickinson! Am Ende gab es dann fr einen Song ("This Time Around") eine Reunion der Mark III Besetzung von DP, also mit Glenn Hughes am Mikro.
Den krnenden Abschluss des Abends bildete dann der Auftritt von Deep Purple in der aktuellen Besetzung. Fr sechs Songs wurde die Royal Alber Hall gerockt, darunter die groen Hits "Black Night", "When A Blind Man Cries", "Perfect Strangers" und "Lazy". Fr den Schlusong "Hush" kamen dann zur Verstrkung noch Bruce Dickinson, Rick Wakeman, Phil Campbell, Bernie Marsden und Micky Moody auf die Bhne.

Selbstverstndlich wurde der Abend auch visuell aufgezeichnet und ist in den verschiedensten Formaten zu erwerben. Die Plattenfirma hatte dabei die kluge Idee, den klassischen Teil ("The Composer") extern auf CD zu verffentlichen. Die eher rockorientierten Teile sind unter dem Titel "The Rock Legend" auf einer Doppel-CD zu haben. Die komplette Show gibt es sowohl auf Blu-ray als auch auf DVD, die mir jedoch nicht zur Verfgung standen. Doch ich denke, dass man da nichts verkehrt machen kann. Wer das Komplettangebot mit Blu-ray und Extras wie Vinyl, T-Shirt oder einer von Paul Mann unterzeichneten Reproduktion der Partitur fr "Sarabande" haben mchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen.
   
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