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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REDEMPTION - Live From The Pit (CD & DVD)
Band REDEMPTION
Albumtitel Live From The Pit (CD & DVD)
Label/Vertrieb Sensory Records / Alive
Homepage https://www.facebook.com/redemptionband
Verffentlichung 19.09.2014
Laufzeit 77:00 & 77:00 Minuten
Autor Torsten Butz
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Redemption live von dem "ProgPower USA"? Hatten wir das nicht schon mal? Klar! 2007 hat die Band ebenfalls ihren Auftritt mitgeschnitten und das vorliegende Album ist von deren Auftritt im Jahre 2012. Damals war es allerdings eine DVD mit beiliegender CD, jetzt liegt mir eine CD mit beiliegender DVD vor. Die Songs auf beiden Alben berschneiden sich kaum, allerdings ist deren Anzahl von 9 auf 12 gestiegen. Redemption bieten einen tollen berblick ber ihre Diskographie, welche seit 2007 um zwei weitere sehr gute Alben gewachsen ist. Snger Ray Alder (Fates Warning - aber das sollte ich ja wohl niemandem sagen mssen) muss sich stimmlich erst noch ein wenig zurechtfinden, bevor er Betriebstemperatur erreicht. Das soll auch nicht lange auf sich warten lassen, Ray ist Profi und dann wahrhaftig in Spitzenform. Auch ein Zeichen, das nachtrglich nicht am Album getrickst wurde. Zwischenzeitlich hrt man bereits frmlich die Spielfreude der beiden Gitarristen Bernie Versailles (Agent Steel) und Mastermind Nicolas van Dyk, wie sie sich mit Riffs duellieren und mit Double-Lead-Gitarre gemeinsam auftrumpfen. Auch die anderen Bandmitglieder spielen auf technisch und musikalisch hchstem Niveau. Der erste Hhepunkt: "Parker's Eyes" direkt gefolgt von "Fall On You". Zwei wahre Perlen des Progressive Metal. Der Live-Sound ist gut eingefangen, nur das Keyboard ist mir hin und wieder zu stark im Vordergrund.
Die Qualitt der DVD entspricht der von 2007. Wahlweise kann man das Konzert in Dolby 5.1 hren. Eine Auszeichnung fr ihre Kameraarbeit wird wohl niemand erwarten, daher sollte man als Zuschauer nicht mit der Erwartungshaltung einer Hochpreisproduktion an den Film herangehen. Aber er ist authentisch, von Musikfans fr Musikfans. Der Sound wurde von Bill Metoyer abgemischt. Die Stimmung von Band und Publikum ist gut eingefangen und auch so mancher Blick auf die Videoleinwand hinter dem Schlagzeug ist sehr interessant. Dort wird zum Beispiel an verstorbene Helden des Metal erinnert, aber auch an solche, die dem Tode gerade noch mal so von der Schippe gesprungen sind. Gerade beim Namen Nicolas van Dyk sehr emotional, hat er ja gerade erst den Krebs besiegt. Zum Schluss stellt sich mir wieder einmal die Frage, warum eine solche Band nicht die Aufmerksamkeit erhlt, die sie verdient.
Nennt man die erste DVD bereits sein Eigen, dieses Live-Album sollte der Sammlung trotzdem hinzugefgt werden. Und wenn erst recht, wenn man die Band nicht kennt und gerne Prog-Metal hrt. Auch, oder gerade, weil man die Band auf unserer Seite des Planeten nur selten sieht.
   
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